Jos Verstappen musste in Miami zusehen, wie McLaren die Konkurrenz düpierte und den nächsten Doppelsieg einfahren konnte. Dementsprechend bezeichnet er die FIA als „so dumm“ die flexiblen Frontflügel nicht schon ab dem ersten Rennen 2025 verboten zu haben.
McLaren hat Dank der sehr guten Wagenbalance einen deutlich geringeren Reifenverschleiß als der Oracle Red Bull Racing Bolide von Jos‘ Sohn Max Verstappen. Das ist aber nicht das einzige Problem, das Red Bull und der ehemalige F1 Pilot mit dem MCL39 haben. Der österreichische Rennstall hat auch die Flexibilität der Heck- und Frontflügel des neuen WM-Dominators in Frage gestellt.
Auch wenn die FIA bereits zu Saisonbeginn die Flexibilität der Heckflügel aller Autos eingeschränkt hat, wird der Motorsportverband erst beim Spanien GP strengere Tests für den Frontflügel einführen.
„Mal sehen, was passiert. Aber dann gibt es plötzlich eine Regeländerung bezüglich der Flügel… Dann denke ich: ‚Macht das gleich zu Jahresbeginn, dann gilt es für alle,“ schimpfte Verstappen senior bei Raceexpress
„Aber warum ist es nach so vielen Rennen dann nicht mehr erlaubt? Dann hat man McLaren Zeit gegeben, sie bis dahin davon zu profitieren. Ich finde das total dumm, aber das gehört dazu, denke ich.“
Laut der FIA „ermöglicht dieser stufenweise Ansatz es den Teams, sich anzupassen, ohne bestehende Komponenten unnötigerweise entsorgen zu müssen. Diese Anpassungen zielen darauf ab, unsere Fähigkeit zur Überwachung und Durchsetzung der Vorschriften zur Karosserieflexibilität weiter zu verbessern und so gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Teilnehmer zu gewährleisten, um faire und spannende Rennen zu fördern.“
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