„JB“ mit Topzeit am zweiten Testtag

1460276Mit einem breiten Grinsen beendete Mercedes den zweiten Testtag der neuen Saison in Jerez. Nico Rosberg spulte im Silberpfeil die meisten Runden, Jenson Button im Mercedes-Kunden Boliden von McLaren die schnellsten ab

Nachdem Lewis Hamilton nach einem Flügelbruch den Benz gestern noch in den Reifenstapel hämmerte, lief am Mittwoch bei Mercedes alles rund. Rosberg erreichte insgesamt 97 Umläufe ohne Zwischenfälle. Die Tagesbestzeit sicherte sich Jenson Button und gab war sichtlich mit dem MP4-29 zufrieden: „Dafür, dass es der erste Tag war, an dem wir richtig fahren konnte, lief es ganz gut. Der neue Wagen mit weniger Abtrieb und Turbopower ist nicht einfach zu fahren, aber es macht Spaß.“ McLaren überraschte dabei mit einem eigenartigen Profil der hinteren Querlenker an der Hinterachse. Sie sind im Bereich des Heckflügels nämlich der Form eines großen Luftleitblechs ähnlich und soll so den verbotenen Beamwing ersetzen.

Keinen Spaß in Spanien hatte Weltmeister Sebastian Vettel dessen RB10 erneut streikte. Gestern kam er mit der „Renndose“ nur auf drei Runden, heute waren es acht. Zu guter Letzt ging das Energierückgewinnungs-System bei den Bullen in Rauch auf und gegen Mittag war Schluss. „Super Seb“ sagte alle Medientermine kurzfristig ab und flog bzw. floh Richtung Heimat. „Wir mussten ein paar Probleme ausräumen, aber das ist bei großen Regeländerungen immer so“, gab sich der Deutsche aber als Gentleman. Nun will er sich auf die nächsten Tests, diesmal in Bahrain, vorbereiten. Nicht viel besser erging es Schwesterteam Toro Rosso, denn Daniil Kwjat konnte aufgrund von Elektronikproblemen mit dem STR9 überhaupt nicht auf die Strecke.

Bei Ferrari war man zufrieden und „konnte nichts Dramatisches entdecken, das sofortiger Änderung bedarf“, so Technikchef James Allison. Beim Motorkunden Sauber hatte Esteban Gutierrez am C33 Bremsprobleme. Weniger strahlen konnte Sergio Perez, der über „unglaublich wenig Downforce“ klagte und dessen Motor hochging. Caterham sorgte für die dritte rote Flagge nachdem auch Marcus Ericsson ein Motorproblem hatte. Williams war mit dem Vorankommen zufrieden.

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