Jahresabschluss 2013 von Williams

Valtteri Bottas_WilliamsF1 Malaysia 2014_Foto Steven Tee-WilliamsF1Das börsennotierte Williams-Team veröffentlichte heute seinen Jahresabschluss 2013. Die Aktie reagierte darauf mit einem leichten Kursverlust…

 

 

 

Die Zahlen

Der Umsatz der Williams Group stieg auf 132,4 Millionen Pfund, das EBIT auf 12 Millonen Pfund. Die Steigerung von Umsatz und Ertrag war durch eine einmalige Zahlung eines Sponsors bedingt, die  der Sparte Formel 1 eine Steigerung des Umsatzes auf 108, 5 Millionen Pfund ermöglichte. Williams Advanced Engineering, der Bereich des Unternehmens, der sich mit der Formel 1-Technologie beschäftigt, verzeichnete einen Umsatz von 15,6 Millionen Pfund und ein EBIT von nur 6,0 Millionen Pfund. Hingegen sanken die Verbindlichkeiten auf 3,0 Millionen Pfund.

Williams Hybrid Power und Williams Technologie sind seit dem ersten Quartal 2014 Teil der Williams Group. Das Ergebnis wurde wie folgt veröffentlicht:

Ergebnisse der Gruppe:

–          Der Umsatz wuchs 25 % auf 132,4 Millionen Pfund.

–          Das EBIT steigerte sich auf 12,0 Millionen Pfund.

–          Der Gewinn pro Aktie stieg auf 123,91 Pence

Ergebnisse Bereich Formel 1:

Steigerung des Umsatzes um 26 % auf 108,5 Millionen Pfund

Steigerung des EBIT auf 11,5 Millionen Pfund

Williams Advanced Engineering

Bereinigter Umsatz wurde gesteigert auf 15,6 Millionen Pfund

EBIT sank auf 6,0 Millionen Pfund

Sir Frank Williams meinte zu den Resultaten:

„ Obwohl 2013 ein sehr schwieriges Rennjahr war, veröffentlichen wir diese Zahlen zu einem Zeitpunkt, an dem sehr viel Optimismus in der Gruppe herrscht. Wir haben die Grand Prix Saison sehr gut begonnen und hoffen, dass wir uns hier kontinuierlich weiterentwickeln können. Wir machen in kommerzieller Hinsicht gute Fortschritte und verfügen über eine sehr loyale Basis an Fans und Partnern. Der Jahresabschluss zeigt, dass wir kommerziell gesehen sehr solide arbeiten und eine gute Basis für die nächsten  Jahre bilden.“

Mike O`Driscoll, CEO der Gruppe, erklärte gegenüber der Presse: „Wir haben einen Prozess der Restrukturierung und Refokussierung im Laufe des letzten Jahres begonnen und entwickeln ein sehr solides technologisches  Business.“

„Unser Formel 1-Technik-Team hat sich signifikant gesteigert und wird nun von Pat Symonds, unserem Chief Technical Officer geleitet. Unser langfristiger Vertrag mit Mercedes hinsichtlich der Power Unit mit Mercedes Benz beweist uns seit Jahresbeginn, wie wertvoll und hilfreich er ist. Im Winter haben wir einen neuen Hauptsponsor gewonnen und uns als Williams Martini Racing neu positioniert. Unser Ziel ist es, ein Siegerteam zu formen.“

Williams Advanced Engineering entwickelt sich unter dem neuen Chef Craig Wilson ebenfalls sehr gut. „Der Kern unseres Geschäftes bleibt unverändert“, erklärt er. „Unsere technologischen Fähigkeiten und die wachsende Kundenschicht sind der Beweis für die starke Nachfrage nach topaktueller energiesparender Technologie, die im schnell wachsenden Formel 1-Umfeld entwickelt wird. Wir haben in England in topmoderne technische Anlagen investiert, die uns einen strafferen Produktionsprozess ermöglichen und die Schließung unserer Anlage in Quatar nach sich ziehen.“

„Wir haben kürzlich den Verkauf der Williams Hybrid Power an GKN gemeldet, das war ein Multi-Millionen-Geschäft für uns“, freut sich Wilson. „Williams Hybrid Power ist ein sehr erfolgreiches Beispiel, wie wir Formel 1-Technologie einführen und weiterentwickeln.  Die ganze Unternehmensgruppe wird in den nächsten zehn Jahren von den Verkäufen dieser Sparte profitieren.“

 

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