Vor zwei Jahren noch total gehyped, hat die Stimmung um den Formel 1 Lauf in der Spielermetropole deutlich nachgelassen.
Die Ticketpreise waren deutlich zu hoch, auch die Verpflegung kostete die Fans eine Lawine. 2023 kamen noch 315.000 Fans zum Premieren-Wochenende, 2024 waren es trotz billigerer Ticketoptionen nur noch 306.000. Heuer läuft der Kartenverkauf schleppend.
Zudem leidet das örtliche Gewerbe unter einem Absatzrückgang und viele Lieferbetriebe, wie etwa die Taxis, kommen durch die Verkehrsbehinderungen infolge des Auf- und Abbaus der Strecke sowie des Rennwochenendes in Verzug.
Vegas Grand-Prix-Geschäftsführerin Emily Prazer hat nun Tagestickets um EUR 108 präsentiert, „mit denen wir das Rennwochenende zugänglicher machen wollen, vor allem für lokale Fans.“
Der zu Beginn für drei Jahre angesetzte Vertrag mit Las Vegas wurde diesen Juni um zwei weitere Jahre verlängert. Das kann sich aber schnell ändern, sollte sich der Grand Prix in der Wüste nicht mehr lohnen.
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