Gerüchte über illegale Red Bull-Testfahrten in Graz kursieren seit Kurzem in der Formel 1. Sie sollen Toro Rosso, das Junior-Team der Bullen, betreffen….
Anonymer Brief sorgt für Unruhe
Ein anonymer Briefschreiber sorgt für Unruhe beim österreichischen Rennteam. Laut der deutschen Auto Bild Motorsport soll das regierende Weltmeisterteam zwischen den letzten Testfahrten in Bahrain und dem Saisonstart in Australien einen sechstägigen Testlauf auf der sogenannten „Rolling Road“ von AVL List in Graz absolviert haben.
In den in der Schweiz aufgegebenen Briefen wird behauptet, Red Bull soll den problematischen Renault Motor auf der Indoor-Rolling-Road – einem Laufband – bei AVL getestet haben, um ihn bis zum ersten Rennen in Australien fit zu machen. Sowohl die FIA, als auch Mercedes, Sauber und Ferrari sollen diese Briefe erhalten haben.
Laut Auto Bild soll das Junior-Team der Bullen, Toro Rosso, hier involviert gewesen sein. Testfahrer Antonio Felix da Costa hatte Anfang März tatsächlich getwittert, dass er zu einem fünftägigen Aufenthalt nach Graz beordert worden war. „Ich verbringe mein Wochenende in Graz“, schrieb der junge Portugiese. „Allerdings nicht auf meinen eigenen Wunsch.“ Da Costa testet sowohl für Red Bull als auch für Toro Rosso.
Keine Reaktion der Betroffenen
Renault und die beiden Rennteams schweigen zu den Vorwürfen. Laut Auto Bild Motorsport rollte jedoch ein Toro-Rosso-Chassis auf dem AVL-Laufband, allerdings ohne Front und Heckflügel. Auch wurde es nicht mit Luft angeströmt, sodass dies einen völlig legalen Prüfstandtest darstellte. Die Identität des anonymen Briefschreibers bleibt aber nach wie vor im Dunkeln.
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