Nico Hülkenberg hat für die Saison 2023 eine realistische Einschätzung, was für ihn beim Comeback möglich sein sollte.
„Hülk“ war nach dem Post-Season-Test Ende November 2022 in Abu Dhabi „zufrieden. Es gab keine Überraschungen. Körperlich muss ich zugeben – das war schon hart, ich kam an die Grenze. Heute spüre ich eher menschlichen als einen Reifenverschleiß.“
Für die neue Saison macht sich Hülkenberg aber keinen besonderen Druck, obwohl er nach dem Rücktritt von Sebastian Vettel und dem Haas-Aus von Mick Schumacher der einzige Deutsche im Feld ist.
„Zusätzlichen Druck erzeugt das nicht. Deutschland war über viele Jahre ein wenig verwöhnt, wir hatten Michael Schumacher, Sebastian Vettel, Nico Rosberg, dazu Mercedes. Es gab Zeiten da hatten wir sechs oder sieben Piloten im Startfeld.“
Für den 35-Jährigen ist das aber eine „normale Entwicklung. Wir hatten auch mal eine Phase mit ganz vielen Franzosen oder Italienern, das hat sich auch geändert. In der Formel 1 gibt es immer solche Wellenbewegungen.“
Seine persönlichen Ziele für 2023 steckt er wohl realistisch ab: „Klar träumst Du als Rennfahrer vom WM-Titel, aber Du musst auch die Füsse am Boden behalten. Mein Ziel besteht darin, 2023 bei Haas das Beste aus meinen Möglichkeiten zu machen. So dass ich an einem Abend nach dem Einsatz sagen kann – mehr war nicht drin.“
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