MoneyGram Haas F1 Team Star Nico Hülkenberg fühlt sich in der Formel 1 wieder pudelwohl. Bei ServusTV sprach er über sein Comeback.
Nico Hülkenberg über…
….sein Spielberg-Wochenende: „Wir haben einen goldenen Samstag gehabt. Vielmehr ging da nicht. Wenn Du Samstag so gut bist und am Sonntag der Zug in die andere Richtung fährt, ist das sehr bitter. Da brennt der Baum und wir brauchen eine Lösung, von diesem Problem wegzukommen.“
…seine Underdog-Rolle: „Vorne Mitfahren macht immer mehr Spaß. Bei Haas müssen wir diese Momente am Schopf packen und Kapital schlagen. Im Mittelfeld ist es so eng und da war das so wichtig, dass wir beim Sprint in die Punkte fahren. Es war natürlich dem Wetter geschuldet. Das Team und ich haben das gut umgesetzt.“
…das Potenzial seines Autos: „Du siehst das Problem. Du verstehst es. Jetzt geht es darum, daran zu arbeiten. Das Team arbeitet mit Hochdruck. Das wird aber noch bis nach der Sommerpause dauern.“
….die Probleme für ein Team wie Haas: „Wir haben nicht die Ressourcen, sind keine Hersteller. Wir kaufen von Ferrari, was geht. Wir haben nicht so ein Lager oder Techniker, wie die Topteams. Ich habe Spaß im Auto und muss da sein, wenn was möglich ist.“
…die Erwartungshaltung im Team: „Bei uns ist der Anspruch ein anderer. Man muss schauen, wo Haas herkam. Letztes Jahr waren sie Letzter. Jedes Team will sich verbessern. Heute sind wir auf Platz sieben in der Konstrukteurs-WM. Wenn wir das durchkriegen, ist das schon ganz gut und dann müssen wir schon auf nächstes Jahr schauen.“
…sein Verhältnis zu Boss Günther Steiner: „Günther ist sehr straight, sagt immer, was er denkt. Das Verhältnis und die Zusammenarbeit sind gut. Auch Deutsch sprechen ist gut und macht einen kleinen Unterschied. Wir sind früh im Jahr, in der Honeymoon-Phase und wir haben beide Spaß.“
….sein aktuelles Glück: „Privat ist alles im Gleis. Ich habe zwei Berufe, die Formel 1 und die Familie. Darauf liegt mein ganzer Fokus. Die Kleine fängt richtig an, Spaß zu machen. Gleichzeitig war die Pause nach 2019 eine gute Zeit zu resetten und frisch neu anzufangen. Jetzt bin ich gut aufgelegt wieder da und fühle es wieder.“
…seine Formel 1 Pause: „Wenn man nur in der Formel 1 ist und dann Distanz bekommt und sieht, wie die Menschen das wahrnehmen, hat sich die Wertschätzung wieder ins richtige Verhältnis gerückt. 2019 war ich nicht mehr gut drauf, habe es Gott sei Dank wieder zurückgeschafft und bin mental wieder gut. Das ist in der Formel 1 wichtig, das Selbstvertrauen. Ich bin im Reinen mit mir selbst. Auch die Erfahrung von davor hilft mir sehr. Die Regeln, Gesetze und die Physik haben sich nicht verändert. Autofahren ist wie Fahrradfahren.“
…seine F1 Ziele: „Dieses Jahr will ich das Maximale rausholen. Diesen Vibe und die Leichtigkeit müssen wir uns beibehalten. Es macht Spaß. Alle sind voll dabei. Für die Zukunft ist es ein Open End. Vom Alter her ist noch einiges möglich. Ich fühle mich besser denn je und bin fitter denn je.“
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