Nico Hülkenberg steht unerwartet immer mehr unter Druck. Doch Teamchef Wheatley stärkt ihm den Rücken.
Platz 3 in Silverstone war die bisherige Krönung von „Hülk“s F1 Laufbahn. Doch seitdem gab’s für den Deutschen nur mehr Pleiten, Pech und Pannen.
P12 in Spa, P13 in Budapest, P14 in Zandvoort, in Monza nicht losgefahren, und zuletzt P16 in Baku. Seit Großbritannien holte Hülkenberg keinen einzigen WM-Punkt. Teamkollege Gabriel Bortoleto hingegen 14 Zähler, punktete dreimal, in Baku als Elfter knapp gescheitert.
Während die Leistungskurve des brasilianischen Rookies steil nach oben geht, ist die von Hülkenberg abgestürzt. Aber Stake F1 Team Chef Jonathan Wheatley steht hinter dem Routinier.
„Nico ist auf einer Runde und im Renntempo superschnell. Ja, er hatte eine Reihe von Problemen – einige selbstverschuldet, andere dadurch, dass das Auto unter bestimmten Bedingungen schwierig zu fahren war. Aber er ist außergewöhnlich und nahezu jedes Wochenende in Topform,“ reagierte Wheatley auf die Krisengerüchte.
Der Brite stützt „Hülk“ trotz dessen aktueller Horrorstatistik: „Ich glaube nicht, dass es hier ein grundlegendes Problem gibt, über das wir uns überhaupt Gedanken machen müssten. Ehrlich gesagt denke ich, dass das nur eine vorübergehende Sache ist.“
Fakt ist aber, wenn sich Hülkenberg nicht bald fängt, könnte sein Cockpit trotz des Podiums in Gefahr sein. Die Formel 1 ist gnadenlos.
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