Horner: „Wir werden den bestmöglichen Job abliefern und dann beten“

Auf der Jagd nach dem ersten WM-Titel seit 2013 sagt Teamchef Christian Horner, Red Bull könne nur „den bestmöglichen Job“ machen und beten

Bei sechs verbleibenden Grands Prix in dieser Saison hat Red Bulls Max Verstappen einen Vorsprung von sechs Punkten auf Lewis Hamilton in der Fahrerwertung. Zuletzt schien der Mercedes aber das stärkere Fahrzeug zu sein. Daher sagt Christian Horner sein Team müsse alles abrufen, was noch im Köcher sei, und dann hoffen, dass es reicht

„Wir gehen jeden zweiten Sonntag in die Kirche und sehen, was passiert“, scherzte der Brite im Gespräch mit den Kollegen von GPFans. „Wir werden unsere Simulationen machen, unsere Hausaufgaben erledigen und den bestmöglichen Job abliefern.“

Ähnlich wie im Fussball will Horner „so viel wie möglich über die Veranstaltungsorte recherchieren und von dort aus die nächsten Schritte machen. Wir müssen ein Rennen nach dem anderen nehmen.“ Was ihn positiv stimmt, ist der Umstand, dass „wir die Punkteausbeute auf Strecken, auf denen Mercedes unglaublich stark war, wie zum Beispiel den letzten drei Austragungsorten, maximiert haben. Das war sehr wichtig und positiv.“

Horner geht davon aus, dass auch weitere Motorenstrafen noch eine Rolle für den Ausgang der diesjährigen Meisterschaft spielen könnten. „Motorstrafen werden bei den kommenden Rennen wohl auch noch ein Thema sein und natürlich ist auch das Wetter ein Schlüsselfaktor sein.“ So konnte Verstappen zum Beispiel beim Russland GP in Sotschi durch den spät einsetzenden Regen und Red Bulls gute Strategie noch bis auf Platz 2 nach vorne stürmen.

Daher glaubt Horner, dass „es faszinierend zu sehen sein wird, wie sich alles in den nächsten zwei Monaten entwickelt. Es bleibt auf alle Fälle spannend.“

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