21 Rennen stehen für die kommende Saison auf dem Programm – zusammen mit 2016 die längste F1 Saison aller Zeiten. Red Bull Teamchef Christian Horner warnt davor, den Rennkalender noch umfangreicher zu gestalten.
In der F1 Saison 2018 werden insgesamt 21 Rennen ausgetragen. Der GP von Malaysia verschwindet zwar aus dem Kalender, jedoch gibt es mit Frankreich und Deutschland gleich zwei Rückkehrer. Red Bull Teamchef Christian Horner ist der Meinung, dass damit auch die Grenze erreicht sei.
„Man sollte vorsichtig sein, mehr als 21 Rennen zu veranstalten. Ein gutes Buch hat auch nur eine begrenzte Anzahl an Kapiteln, wenn es zu viele sind, dann verliert es seine Wirkung“, sagt Horner zu ‚Sky Sports F1‘. Er befürchtet, dass die Zuseher bei zu vielen Rennen irgendwann nicht mehr einschalten könnten.
Wenn man die Pläne von Liberty Media verfolgt, könnten 21 Rennen allerdings wirklich noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Die F1 Besitzer liebäugeln mit weiteren Rennen, zum Beispiel in New York oder Miami. Würde sich dann kein GP aus dem Kalender verabschieden, wären tatsächlich mehr als 21 denkbar.
Christian Horner gesteht: „Es gibt einige großartige Orte um einen GP auszutragen. Allerdings sollte man bei der Auswahl auf Qualität, nicht auf Quantität setzen. Für mich sind 21 das Maximum. Es ist eine auslaugende Saison.“
Vor der Sommerpause 2018 wird es im Juni und Juli 5 Rennen in 6 Wochen geben. Horner meint, bei einer noch längeren Saison könnten nicht nur die Fans das Interesse verlieren, auch allen Beteiligten am F1-Zirkus wäre das wohl kaum zumutbar.
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