Christian Horner denkt, dass er sich überraschend gut in Toto Wolff´s Situation hineinversetzen kann.
Denn der Oracle Red Bull Racing Teamchef musste nach den großen Erfolgen mit Sebastian Vettel zu Beginn der 2010er Jahre eine lange Durststrecke überstehen, ehe die „Bullen“ wieder obenauf waren.
„Es tut weh, denn die Leute fangen an, Dinge in der Organisation infrage zu stellen. Als Führungskraft muss man sie in diesen Zeiten motivieren, muss sie auffangen. Es ist eine ganz andere Herausforderung, wie wenn man an der Spitze steht.“, so Horner.
„Ich denke, es geht darum, den Leuten den Glauben an sich selbst zurückzugeben und ihr Vertrauen aufzubauen.“
Für Horner ist es dann „unvermeidlich, dass mit dem Finger auf Dinge gezeigt werden, wenn man nach langen Erfolgsphasen plötzlich nicht mehr gewinnt. Für das Team ist das eine Riesenherausforderung.“
Der Brite unterstreicht aber, dass Red Bull – anders als Mercedes – „in der Zeit, in der wir nicht in der Lage waren, um den Titel zu fahren, haben wir trotzdem in jedem Jahr zwei oder drei Rennen gewonnen, dort, wo der Nachteil des Motors ausgeglichen wurde.“
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