Horner teilt gegen Newey und Marko aus

Christian Horner hat wenige Tage nach seinem Bekenntnis zum Traumjob Ferrari, zum Rundumschlag gegen seine Ex-Red Bull Wegbegleiter Adrian Newey und Helmut Marko ausgeholt.

Horner arbeitete zwei Jahrzehnte bei Red Bull an der Seite von Adrian Newey, der weithin als der größte Autodesigner in der Geschichte der Formel 1 gilt. Die beiden wurden enge Verbündete und Newey war bei Horners Hochzeit Trauzeuge.

In seinem neuen Buch „Drive“ übt der ehemalige Oracle Red Bull Racing Teamchef Kritik an Neweys Verhalten und wirft ihm sogar Illoyalität vor.

„Ich habe ihm immer den Rücken freigehalten und geglaubt, dass er das auch für mich tut. Doch beim ersten Anzeichen von Schwierigkeiten wollte Adrian das sinkende Schiff verlassen“, so Horner in einem Interview mit der Times.

„Das hat mich sehr traurig gemacht … Ich konnte mich nicht mehr auf ihn verlassen. Unsere Partnerschaft war nicht so fest, wie ich zuvor geglaubt hatte.“

Neben der Schelte für Newey, zweifelte Horner auch an Helmut Markos Kompetenz.

Der 52-Jährige gab Preis, dass Marko ursprünglich gar nicht wollte, dass er Max Verstappen bei Red Bull unter Vertrag nimmt.

„Helmut wollte nicht, dass wir Max holen,“ sagte Horner über die Bedenken des damaligen Red Bull Motorsportberaters.

„Helmut schimpfte, Jos sei ein Albtraum. Er meinte, wir brauchen diesen Jungen nicht. Man kann wohl sagen, dass sich diese Meinung ziemlich schnell geändert hat.“

 

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