Horner: „Habe in der Formel 1 noch was zu erledigen!“

Christian Horner hat sich erstmals seit seinem Rauswurf bei Oracle Red Bull Racing zu seiner Situation erklärt

Auf der Europäischen Automobilmesse in Dublin sprach Horner mit Medienvertretern, darunter Formelaustria.at, über seine anhaltende Leidenschaft für die Formel 1 und seinen Wunsch, unter den richtigen Umständen zurückzukehren.

„Ich habe das Gefühl, in der Formel 1 noch etwas zu erledigen zu haben. Es endete nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber ich werde nicht für irgendetwas zurückkommen. Ich werde nur für ein Team zurückkommen, das gewinnen kann,“ so der ehemalige Red Bull Teamchef.

Horner blickte auf seine Zeit im Motorsport zurück und erläuterte die Bedingungen für ein Comeback. „Ich möchte nicht ins Fahrerlager zurückkehren, es sei denn, ich habe eine Aufgabe. Ich vermisse den Sport, die Leute und das Team, das ich aufgebaut habe.“

„Ich hatte 21 unglaubliche Jahre in der Formel 1. Es war eine großartige Zeit, ich habe viele Rennen und Meisterschaften gewonnen und mit fantastischen Fahrern, Ingenieuren und Partnern zusammengearbeitet. Ich muss nicht zurück. Ich könnte meine Karriere jetzt beenden.“

Aber Horner unterstrich, dass er bei der richtigen Gelegenheit und dem richtigen Umfeld ein Comeback in Betracht zieht. „Ich würde nur für die richtige Gelegenheit zurückkehren, mit großartigen Menschen zusammenzuarbeiten und in einem Umfeld zu arbeiten, in dem alle gewinnen wollen und diesen Wunsch teilen. Ich möchte Partner sein, nicht nur Angestellter, aber wir werden sehen, wie es sich entwickelt. Ich habe es nicht eilig. Ich muss nichts tun.“

Konkreteter nach seinen Zukunftsplänen gefragt, blieb der 52-Jährieg zurückhaltend, wollte sich alle Optionen offenhalten. „Das Faszinierende ist, dass ich Red Bull am 8. Juli verlassen habe und heute das erste Mal ist, dass ich mit jemandem gesprochen habe. Gerüchteweise war ich bei jedem einzelnen F1 Team, von den hinteren über die mittleren bis hin zu den vorderen Startplätzen. Und es scheint einfach ein großes Interesse zu geben, was ich jetzt mache.“

„Fakt ist, dass ich bis zum Frühjahr ohnehin nichts unternehmen kann. Es ist sehr schmeichelhaft, weiterhin mit all diesen verschiedenen Teams in Verbindung gebracht zu werden.“

 

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