Der Grand Prix in Mexiko war für Max Verstappen alles andere als erfolgreich. Nach zwei 10-Sekunden-Strafen schaffte es der Weltmeister nur noch auf Platz 6. Teamchef Christian Horner ist nicht begeistert.
„Ich finde, die Formel 1 begibt sich hier auf heikles Terrain. In Kurve 4, also bei der ersten Szene zwischen den Beiden, geriet Max gar nicht neben die Bahn, und dann hat Lando in Kurve 7 die Tür sehr spät offen gelassen, dann kamen beide Rennwagen von der Bahn ab.“, meint Horner. „Ich erkenne hier ein Problem, denn sonst begeben wir uns auf heikles Terrain. Wir sind jetzt am Punkt, an dem sich die FIA und die Fahrer an einen Tisch sitzen und endlich klären müssen, was im Duell akzeptabel ist und was nicht.“
„Zweimal gleich zehn Sekunden aufgebrummt zu bekommen, das finde ich für Max eine sehr harte Strafe. Wir sehen hier, dass Lando 15 km/h schneller war als auf seiner späteren besten Runde des Rennens. Er hätte diese Kurve mit diesem übermäßigen Speed nie und nimmer geschafft. Es ist klar zu sehen, dass Norris hier weniger gebremst hat, super-spät in die Kurve fährt, um dem Reglement Genüge zu tun.“, so der Red Bull Racing Teamchef weiter.
Auch Verstappen findet, „20 Sekunden ist schon viel, aber ich will deswegen nicht jammern, und ich werde hier auch nicht sagen, was ich wirklich denke. Viel wichtiger als die Strafe ist für mich: Das war ein schlechter Tag für uns, was die Renn-Pace angeht. Gegen Strafen kann ich ohnehin nichts ausrichten, also bringt es nichts, mich darüber zu ärgern.“
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