Honda macht Fortschritte und das dank dem Motorenpapst Mario Illien. Der Schweizer wurde von den Japanern engagiert um ihnen bei der Motorentwicklung zu helfen.
Honda holt sich Hilfe
Das Honda Team holt sich nun erstmals Hilfe von außen und scheint dabei in der Entwicklung gute Fortschritte zu machen. Sie haben sich ja auch den Motorenpapst Mario Illien höchstpersönlich zu Hilfe geholt, der dabei ist die aktuellen Probleme bei Honda zu lösen. Mario Illien hat auch schon mehrfach bewiesen, dass er sein Handwerk versteht, so hat er nicht zuletzt dem schwächelnden Renault Motor auf die Sprünge geholfen. Offensichtlich hat man aus den Fehlern der Saisonvorbereitung gelernt, denn wie der Projektleiter Yusuke Hasegawa berichtet, setzt Honda nun nicht mehr auf die Mono-Zylinder-Entwicklung. „Wir können mit den Mono-Zylinder-Tests einige Faktoren, Elemente oder Konzepte überprüfen. Wir verstehen jetzt aber, dass wir alles mit dem V6-Motorblock überprüfen müssen, um unsere Ausbaustufe fertigzustellen.“, erklärt Hasegawa. Mit der nächsten Ausbaustufe soll man nämlich rund 30PS aufholen und so an Renault anschließen.
McLaren im Dilemma
Wenn nun Honda zu Renault aufholt, so befindet sich das Team aus Woking in einer interessanten Situation. Die Franzosen scheinen neben Honda die einzige Motorenoption für die kommende Saison zu sein. Honda scheint nicht nur beim Verbrennungsmotor Fortschritte zu machen, sondern auch die Probleme des Hybridantriebes sollen laut Hasegawa gelöst worden sein. Man kann also gespannt sein wie sich die Lage weiterentwickelt.
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