Das Schweizer Sauber Team bestreitet am Wochenende in Imola seinen 600. Grand Prix. Gibt es zu diesem Meilenstein heuer endlich wieder etwas zu feiern?
In Südafrika 1993 holte J.J. Lehto die ersten Punkte und Heinz Harald Frentzen konnte beim Rennen in Monza 1995 im ersten Sauber in Red-Bull-Lackierung das Debütpodium für die Schweizer einfahren.
Mit den Supertalenten Kimi Räikkönen und Nick Heidfeld belegte Sauber 2001 sensationell P4 in der Konstrukteurs-Meisterschaft. Danach folgte die Kooperation mit BMW und in Ungarn 2006 das erste Podium für das Gespann durch Heidfeld. 2008 krönte Robert Kubicas Sieg in Kanada die Zusammenarbeit, doch der WM-Titel blieb versagt.
Nach einigen erfolglosen Jahren zeigte Sergio Perez 2012 mit mehreren Podien auf, 2014 folgte der Tiefpunkt ohne WM-Zähler. Die Wiederauferstehung gelang 2018 unter dem neuen Teamchef Frederic Vasseur und mit Supertalent Charles Leclerc. Von 2019 bis 2023 wurde man dadurch von Alfa Romeo gesponsert, danach kaufte sich Audi ein.
2025 fährt das Stake F1 Team bislang dem Feld eigentlich nur hinterher. Einziger Lichtblick waren Nico Hülkenbergs sechs Zähler durch P7 beim chaotischen Auftakt in Melbourne. Seither war P14 das Höchste der Gefühle.
„Hülk“ freut sich dennoch auf das Rennen in der Emilia Romagna: „Ich mag Imola – schnell, eng und herausfordernd. Ich freue mich, dass die Europasaison nun mit einem weiteren anspruchsvollen Triple-Header beginnt. Wir haben in dieser Saison bereits ein gutes Tempo gezeigt, und jetzt geht es darum, diese Konstanz das ganze Wochenende über zu halten. Jede Session ist wichtig, und wir müssen uns weiter verbessern und die Chancen, die sich uns bieten, optimal nutzen.“
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