Überraschend erhielt Chris Höher vom GP3-Team Jenzer Motorsport aus der Schweiz. Vorerst testet er zwei Tage für diesen Rennstall.
In den letzten Wochen war es relativ ruhig um das Kärntner Rennfahrertalent Chris Höher geworden. Nun scheint wieder Bewegung in die Karriere des jungen HTL-Schülers zu kommen. Letzten Freitag traf sich Höher mit Andreas Jenzer, Teamchef des gleichnamigen Schweizer Rennstalles. Dieser habe Höher seit längerer Zeit beobachtet und unterbreitete ihm nun ein Angebot für die komplette GP3 Serie.
Höher, der noch nie in so einem starken Formelrennwagen, wie er in der GP3 gefahren wird, saß, hat sich mit Jenzer vorerst auf einen 3-Tages-Test im Rahmen der offiziellen GP3 Testtage in Jerez geeinigt.
400 PS-Fahrzeuge
Die GP3 Rennwagen verfügen über einen 6-Zylinder-Motor mit 3.400ccm und 400 PS. Die 18 Läufe der GP3 werden im Rahmen der Formel 1 gefahren, wobei an jedem Wochenende ein Training, ein Qualifying und zwei Rennen ausgetragen werden. Das Team Jenzer Motorsport aus der Schweiz hat eine sehr große Tradition. Es wurde 1993 gegründet, beteiligt sich derzeit neben der GP3 auch noch in anderen Rennserien und hat viele erfolgreiche Fahrer hervorgebracht.
Häher wird den GP3 von Jenzer Motorsport zwei Tage lang im spanischen Jerez testen um zu sehen, wie er mit dem wesentlich stärkeren und schnelleren Renner zurechtkommt. Der Test beginnt für den 16-jährigen HTL-Schüler morgen Donnerstag, 10. 4., um 09:00 Uhr und endet übermorgen Freitag, 11. 4., um 17 Uhr. Getestet wird vormittags und am Nachmittag in Blöcken zu je 3 Stunden. Heute Mittwoch standen in Jerez zunächst einmal Sitz- und Fahrzeuganpassung sowie diverse Einstellarbeiten und auch die Streckenbesichtigung am Programm.
Mit dem GP3-Test begibt sich Chris Höher auf ein völlig neues Terrain. Der 3,4 Liter-Motor hat wesentlich mehr Leistung und die Gänge werden mittels einer Schaltwippe am Lenkrad gewechselt. Die GP3 Serie wird auf Pirelli gefahren, eine Reifenmarke die Chris bisher noch nie gefahren ist.
Chris Höher: „Da das Angebot so kurzfristig kam, hatte ich kaum die Möglichkeit mich intensiv mit der Technik des GP3 zu befassen. Gut dass ich mich heute den ganzen Tag lang mit den Ingenieuren und Rennmechanikern von Jenzer unterhalten und so einiges über die Charakteristik des GP3 erfahren konnte. Wie sich der GP3 fährt, sehe ich morgen wenn es losgeht. Darauf bin ich schon sehr gespannt, immerhin hat der GP3 fast doppelt so viel Leistung als ein Formel 3.“
CELSIUS wird Energy Drink Partner von Aston Martin F1
Das Aston Martin Aramco Formula One Team hat eine exklusive, mehrjährige globale Partnerschaft mit der Premium-Energy-Drink-Marke CELSIUS abgeschlossen.
Williams hat mit Nuveen neuen Finanzpartner
Nuveen wird offizieller Vermögensverwaltungspartner des Atlassian Williams F1 Teams