Damon Hill glaubt, dass das Aston Martin Aramco Formula One Team 2026 „die große Überraschung“ sein könnte und erinnert dabei an Brawn GP.
Angesprochen auf die Auswirkungen der umfassenden Änderungen des F1 Regelwerks für 2026, sagt Hill zu talkSPORT: „Wir könnten eine gewaltige Überraschung erleben.“
Der 65-Jährige hält eine Sensation wie seinerzeit bei Brawn GP, als das Team von Ross Brawn die Konkurrenz 2009 düpierte und beide WM-Titel holte, für möglich.
„Sie haben damals alle überrascht, weil sie die Regeln besser verstanden haben als andere. Das lag vor allem an Ross (Brawn). Aston Martin hat mit Adrian (Newey, Teamchef und Chefdesigner) ein ähnliches Kaliber,“ so Hill.
Laut dem Briten ist „Adrian der Meister, wenn es darum geht, die Regeln zu durchschauen. Er arbeitet seit ungefähr 18 Monaten an diesem Projekt. Deshalb erwarte ich schon fast, dass er bei Aston Martin seinen Zauberstab schwingen wird. Es könnte passieren.“
Für Newey spricht seine Formel 1 Bilanz, denn verschiedene Teams holten mit ihm an Bord 14 Titel in der Fahrer-WM und zwölf Konstrukteursmeisterschaften.
Hill gab zu bedenken, dass „diesmal nicht nur die Autos, sondern auch die Motoren komplett neu sind. Aber die Jungs von Honda wissen schon, was sie tun. Momentan hört man, dass Mercedes den besten Motor haben soll, doch in der Preseason gibt es immer viele Gerüchte.“
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