Heim-Grand-Prix soll Wende für Aston Martin einläuten

Fernando Alonso gesteht, dass die Kollision mit Sauber-Pilot Zhou Guanyu seine Schuld war, ist aber optimistisch fürs Heimrennen.

„Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich blockieren würde, und wenn man blockiert, scheint es, als würde man Gas geben, weil das Auto nicht mehr verzögern kann. Sie [Zhou und Daniel] haben extrem früh gebremst. Ich glaube, beide haben versucht, mit dem DRS zu spielen oder was auch immer. Und dann ist es meine Schuld, mein Fehler. Da kann ich nichts machen.“, erklärt Alonso nach dem Rennen.

Durch seinen Zusammenstoß erhielt der Spanier eine 10-Sekunden-Strafe, weshalb er am Ende als 18. Ins Ziel kam. Teamkollege Lance Stroll reiste mit dem 13.Platz ebenfalls ohne Punkte aus Österreich ab.

Dennoch konnte man beim Aston Martin Team etwas Positives mitnehmen. Nach dem verpatzten Sprint wurden Änderungen an beiden AMR24 vorgenommen. „Ich denke, es war heute besser als gestern, was die Rennpace angeht. Aber wenn man in dieser Gruppe von Autos ganz hinten startet, wird das Reifenmanagement fast unmöglich, und dann fällt man immer zurück.“

„Wir müssen mehr Pace haben. Ich denke, je mehr Rennen wir mit diesen Schwierigkeiten bestreiten, desto klarere Antworten bekommen wir, und das ist es, was wir jetzt herausarbeiten müssen.“, analysiert Alonso. „Wir haben ein sehr klares Gefühl und müssen uns für das nächste Rennen verbessern, und was die Details angeht, ist die Antwort sehr klar. Wir werden also versuchen, uns in Silverstone zu verbessern.“

Auch Aston Martin feiert in Silverstone seinen Heim-Grand-Prix, weshalb das Team „dort wirklich besser abschneiden muss. Ich bin ein wenig optimistischer, dass wir die Dinge herumreißen können.“, bleibt Alonso zuversichtlich.

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