Die Rechtsabteilungen der Formel 1 und von Liberty Media haben wütend auf die jüngsten Aussagen von FIA Präsident Mohammed Ben Sulayem geantwortet
Als Reaktion auf die Posts des FIA Bosses haben nun Sacha Woodward Hill, General Counsel der F1, und Renee Wilm, Chief Legal and Administrative Officer der Liberty Media Corporation, heftig reagiert.
In ihrem Schreiben an Sky Sports und die BBC halten die Juristen fest, dass Ben Sulayem „in inakzeptabler Weise in unsere kommerziellen Rechte eingegriffen“ hat, als er sich auf einen „angeblich überhöhten Preis von 20 Milliarden US-Dollar“ bezog.
In dem Brief, der am Dienstag auch an die F1-Teams weitergeleitet wurde, wird betont, dass „die Formel 1 im Rahmen eines 100-Jahres-Vertrags das exklusive Recht hat, die kommerziellen Rechte an der FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft zu nutzen“.
„Darüber hinaus hat die FIA unmissverständlich zugesagt, dass sie nichts tun wird, um das Eigentum, die Verwaltung und/oder die Verwertung dieser Rechte zu beeinträchtigen. Wir sind der Ansicht, dass diese Kommentare, die über das offizielle Social-Media-Konto des FIA-Präsidenten abgegeben wurden, diese Rechte auf inakzeptable Weise beeinträchtigen.“
Es wird ausdrücklich unterstrichen, dass die Ausage, von Ben Sulayem, jeder potenzielle Käufer der Formel 1 müsse sich mit der FIA beraten, „schlichtweg falsch ist“.
„Präsident Ben Sulayem hat die Grenzen des Aufgabenbereichs der FIA überschrittten“ und „jede Person oder Organisation, die den Wert eines börsennotierten Unternehmens oder seiner Tochtergesellschaften kommentiert und dabei insbesondere den Besitz von Insiderwissen behauptet oder impliziert, riskiert erheblichen Schaden für die Anteilseigner und Investoren dieses Unternehmens, verursacht, ganz zu schweigen von der potenziellen Gefährdung durch schwerwiegende regulatorische Konsequenzen“.
Zu guter Letzt wurde dem Weltverband sogar eine Klage angedroht: „In dem Maße, in dem diese Kommentare den Wert der Liberty Media Corporation schädigen, kann die FIA dafür haftbar gemacht werden.“
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