Hattrick für Hamilton

Mercedes AMG PetronasLewis Hamilton hat in China erstmals in seiner Karriere drei Saisonsiege in Folge geholt und dabei.

Der Champion von 2008 fuhr ein makelloses Rennen und ließ seiner 34. Pole Position, was britischen Rekord bedeutet, am Sonntag den 25. Siege folgen. Somit hat Lewis nun gleich viele Erfolge am Konto wie unser Niki „Nazionale“ Lauda und Jim Clark. „Lewis ist ein Riesentalent, er beißt und gibt immer alles. Anders als in der Vergangenheit ist er bei uns voll fokussiert. Wäre er in Melbourne nicht ausgefallen, hätte er dort wohl auch noch gewonnen“, lobte Lauda seinen Schützling über den Klee. Teamkollege Rosberg, der mit zahlreichen technischen Problemen zu kämpfen hatte, wurde trotzdem Zweiter. „Ein sehr durchwachsenes Wochenende bei dem einiges schief ging ohne Telemetrie, mit Kollision. Daher kann ich mit Platz 2 zufrieden sein. Es war große Schadensbegrenzung. Nun hoffe ich auf ein normales Rennen in Barcelona.“

Podium zum Einstand

Auch wenn die beiden Silberpfeile Ferrari außer Reichweite waren, konnte Fernando Alonso zum Arbeitsbeginn des neuen Teamchefs Marco Mattiacci die beiden Red Bulls abschütteln und das erste Podium der Saison einfahren. „Es war ein gutes Rennen für uns. Ich wusste, dass gegen Mercedes nichts gehen wird, wenn sie keinen Defekt haben, aber unsere Pace war deutlich besser und so konnten wir hier Platz 3 holen“, war der Spanier sichtlich zufrieden. Alonso ist nun auch in der WM-Wertung Dritter, während sein Teamkollege Kimi Räikkönen weiterhin nicht in die Gänge kommt. Der „Iceman“ zeigte auch in Shanghai ein mattes Rennen und wurde am Ende nur Achter. Kommentar vom Finnen gab’s dazu erwartungsgemäß keinen.

Vettel in der Krise

Red Bull belegte die Plätze 4 und 5, doch nicht Sebastian Vettel, sondern sein Stallgefährte Danny Ricciardo war der Besserplatzierte. Der Aussie wurde mit Fortdauer des GPs immer schneller, während „Super Seb“ nachließ. „Ich habe nicht verstanden wieso ich Danny passieren lassen sollte. Aber je länger das Rennen ging, musste ich einsehen, dass ich einfach zu langsam bin. Ich war eher froh, dass Nico (Hülkenberg, 6.) nicht noch rankam“, so der Deutsche. Für Mercedes-Boss Niki Lauda liegt die Erklärung im unterschiedlichen Fahrverhalten der Boliden von 2013 zu jenen von heuer: „Sebastian war verwöhnt mit nur Siegen und Hochs. Nun muss er lernen, damit umzugehen. Immerhin fährt Ricciardo mit dem aktuellen Auto schneller, was bedeutet Sebastian muss umdenken und mit dem Wagen ohne Diffusor fahren lernen.“

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