Seinen diesjähriges Sieg bei den 24 Stunden von Le-Mans bezeichnet der Neuseeländer Brendon Hartley als wertvoller, als sein F1 Debüt. Der Abschied von Porsche stimmt ihn traurig.
Hartley gewann im Jahr 2017 den Langstreckenklassiker von Le-Mans, gemeinsam mit seinen Teamkollegen Timo Bernhard und Earl Bamber in der LMP1 Kategorie mit Porsche. Noch im selben Jahr gab der Neuseeländer sein F1 Debüt im Toro Rosso. Der Abschied von Porsche aus der WEC macht ihn dennoch traurig.
„Auf dem Le-Mans-Podium ganz oben zu stehen, ist das höchste Ziel. Es ist eine tolle Erfahrung an der Spitze zu stehen und dieses Erlebnis mit seinem Team, seinen Kollegen und den Fans zu teilen.“, schwärmt Hartley. Er ist sich sicher, dass er den Schritt in die F1 ohne den Sieg in Le-Mans nicht hätte gehen dürfen. „Le-Mans bedeutet vielen Menschen sehr viel, es gibt nichts Größeres.“
Dass das Porsche-WEC-Projekt nun beendet wurde, macht ihn sehr traurig. Die Zusammenarbeit mit Mark Webber, Timo Bernhard und Earl Bamber habe ihn sehr stark beeinflusst und geprägt. Porsche habe ihm immer den Raum gegeben, um sich zu entwickeln. „Es ist wirklich traurig, dieses fantastische Kapitel abzuschließen“, fügt er hinzu.
Auf die Frage, welches Auto mehr Spaß machen würde, sagt er: „Sie sind sehr verschieden. Mit einem Vierradantrieb in der LMP1 zu fahren, ist sehr beeindruckend. Vor allem die Beschleunigung ist atemberaubend. In der F1 hingegen ist die Höchstgeschwindigkeit und das Grip-Level etwas ganz Besonderes. Ich fühle mich geehrt, die beiden am meisten fortgeschrittenen Fahrzeuge der Welt fahren zu dürfen.“
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