Lewis Hamilton hat sich in Austin den zehnten Rennsieg des Jahres geholt und die WM-Führung ausgebaut
Polesetter Nico Rosberg erwischte den besseren Start und führte lange Zeit, ehe Hamilton eine Schwächephase des Deutschen Ende des ersten Renndrittels ausnützte und die Spitze übernahm. Danach zog der Brite davon und kontrollierte das Rennen bis zum Schluss.
„Ich liebe diese Strecke, habe in drei Rennen zweimal gewonnen. Aber natürlich wäre das ohne unser tolles Team nicht möglich“, so Hamilton.
Mit diesem Erfolg ist Hamilton alleiniger britischer Rekordhalter mit 32 Grand Prix Erfolgen. Bislang teilte er sich die Bestmarke mit Nigel Mansell. „Es ist ein absolutes Privileg diesen Rekord inne zu haben und mein Land auf diese Weise repräsentieren zu können.“
Rosberg versuchte in der zweiten Rennhälfte alles, setzte immer wieder Rundenbestzeiten, aber es reichte nicht mehr um den Führenden unter Druck zu setzen. „Ich hätte mir gerne einen anderen Ausgang gewünscht. Leider fand ich erst im zweiten Teil des Rennens meinen Rhythmus.“ In der WM-Wertung rangiert der Deutsche mit nun 292 Zählern 24 Punkte hinter seinem Teamkollegen.
Mit dem zehnten Doppelsieg stellte das Mercedes Team den Rekord von McLaren aus dem Jahr 1988 ein. Dementsprechend zufrieden war Mercedes Motorsport Boss Niki Lauda: „Nico war der Favorit, aber Lewis hat hochintelligent die Reifen gespart, dann attackiert und gewonnen. Sein Lauf von fünf Siegen in Serie ist unglaublich. Die Autos waren stark, die Fahrer waren phantastisch. Lewis war heute besser, Nico muss das analysieren und in Interlagos wieder angreifen.“
Den dritten Rang sicherte sich Daniel Ricciardo, der die eigentlich im Topspeed überlegenen Williams-Piloten alt aussehen ließ. Der Red Bull Pilot zog nach dem ersten Boxenstopp an Valtteri Bottas, und nach dem zweiten an dessen Teamkollegen Felipe Massa vorbei. Auch wenn er damit die rechnerische Chance auf den WM-Titel 2014 verlor, freute sich der Australier über das Ergebnis. „Wir tun, was wir können und unser Paket war heute gut genug um aufs Podium zu fahren. Ich hatte auf dieser Strecke gute Möglichkeiten zu überholen und konnte das nüzen.“ Sebastian Vettel wurde 7.
„Aus der Boxengasse startend wußten wir, dass nicht allzuviel drinnen ist für Sebastian. Ein Reifensatz war mau, daher verlor er viel Zeit. Ricciardo auf Podium ist großartig“, so Motorsportdirektor Helmut Marko.
Lebenszeichen von Lotus
Eine gute Vorstellung gaben diesmal die heuer so geprügelten Lotus Piloten ab. Romain Grosjean und Pastor Maldonado fighteten mit den McLaren und Toro Rossos wild um die Punkteränge. Maldonado belohnte sich mit vollem Einsatz selbst und holte sich den ersten WM Punkt der Saison. „Es hat heute richtig Spaß gemacht, denn endlich waren wir mit dem Wagen wirklich konkurrenzfähig. Die Richtung zeigt eindeutig nach oben und ich hoffe, dass wir in Brasilien dort anknüpfen können.“
Endstand Grand Prix der USA
| 1 | Lewis Hamilton | GBR | Mercedes |
| 2 | Nico Rosberg | GER | Mercedes |
| 3 | Daniel Ricciardo | AUS | Red Bull |
| 4 | Felipe Massa | BRA | Williams |
| 5 | Valtteri Bottas | FIN | Williams |
| 6 | Fernando Alonso | ESP | Ferrari |
| 7 | Sebastian Vettel | GER | Red Bull |
| 8 | Kevin Magnussen | DEN | McLaren |
| 9 | Pastor Maldonado | VEN | Lotus |
| 10 | Jean-Eric Vergne | FRA | Toro Rosso |
| 11 | Romain Grosjean | FRA | Lotus |
| 12 | Jenson Button | GBR | McLaren |
| 13 | Kimi Räikkönen | FIN | Ferrari |
| 14 | Esteban Gutierrez | MEX | Sauber |
| 15 | Daniil Kwjat | RUS | Toro Rosso |
| DNF | Nico Hülkenberg | GER | Force India |
| DNF | Sergio Perez | MEX | Force India |
| DNF | Adrian Sutil | GER | Sauber |
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