Lewis Hamilton und Nico Rosberg formen einen silberne erste Reihe für den Grand Prix von Singapur am Sonntag
In einem offenen Schlagabtausch sicherte sich Lewis Hamilton um sieben Tausendstel die Pole Position in Singapur vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg. Doch die Silberpfeile waren bei der Nacht-Quali nicht annähernd so überlegen wie auch schon in dieser Saison. „Hier war im Qualifying alles extrem nahe beisammen, auch schon im ersten und zweiten Qualifying-Abschnitt. Ferrari war zunächst ganz stark und dann kam Felipe (Massa, Williams) wie aus dem Nichts und stand nacht dem ersten Outing ganz vorne. Bei meiner besten Runde hatte ich dann gleich einen Verbremser in der ersten Kurve und dachte, ich wäre 2-3 Zehntel zurück. Danach habe ich alles rausgeholt, viel riskiert und es ging sich noch aus.“
WM-Leader Rosberg ärgerte sich über den knappen Rückstand, blieb aber dennoch fokussiert. „Sieben Tausendstel sind natürlich gar nichts, aber so ist es nunmal. Ich musste zu Beginn der Session erst den Rhythmus auf den neuen Bremsen finden und das ist gerade auf dieser Strecke nicht leicht. Aber am Ende ist Platz 2 OK, Platz 1 wäre besser. Es steht noch ein langes Rennen bevor.“
Red Bull zeigte sich erwartungsgemäß stark am Marina Bay Street Circuit und holte sich durch Daniel Ricciardo bzw. Sebastian Vettel die Plätze 3 und 4. „Wir dachten schon vor dem Wochenende, dass wir hier eine Chance hätten, dabei zu sein, aber der geringe Abstand gibt noch mehr Zuversicht. Besonders weil unsere Longruns im Training sehr gut liefen“, strahlte Ricciardo in üblicher Manier.
Auch Teamkollege Vettel war zufrieden: „Nach den Problemen am Freitag und der wenigen Zeit, die wir bisher auf der Strecke hatten, ist das heutige Ergebnis OK. Wir werden sehen, was morgen noch möglich ist.“ Erstmals seit vier Rennen war damit der Australier wieder schneller im Qualifying als der Vierfach-Champion.
Ferrari und Williams doch nicht
Bis zu Q3 sah Ferrari aus wie ein Kandidat für die Pole Position, denn Fernando Alonso und Kimi Räikkönen wechselten sich mit Bestzeiten ab. Doch im letzten Abschnitt lief es dann nicht mehr für die Roten. „Fernando hatte ein Problem mit den Reifen und Kimi hatte einen Defekt am Antriebsstrang“, ließ Teamchef Marco Matteacci wissen. Daher gab es am Ende für Alonso wieder einmal Platz 5 und der „Iceman“ wurde noch auf Rang 7 durchgereicht.
Noch größer war die Enttäuschung bei Williams, denn Felipe Massa hatte nach dem ersten Run in Q3 die Bestzeit. „Wir wußten, dass Singapur für uns nicht ideal sein würde, aber dann lief es plötzlich sehr gut im Qualifying. Als ich dann die 1 aufleuchten sah, konnte ich es kaum glauben. Doch leider war der Reifensatz im letzten Stint nicht so gut“, erklärte Massa, der 6. wurde. Teamkollege Valtteri Bottas stand diesmal klar im Schatten des Brasilianers und wurde nur 8.
Mick Schumacher freut sich besonders auf Ovalrennen
Mick Schumacher ist endgültig im US-Motorsport angekommen und freut sich besonders auf die Ovalrennen
Hill glaubt an Sensation durch Aston Martin
Damon Hill glaubt, dass das Aston Martin Aramco Formula One Team 2026 „die große Überraschung“ sein könnte und erinnert dabei an Brawn GP.
