Lewis Hamilton war am Freitag der schnellste Mann in Singapur, aber auch die Ferraris und Red Bull waren stark
Hamilton setzte mit 1:47.490 Minuten die Tagesbestmarke. Allerdings war die Dominanz der Silberpfeile deutlich kleiner als noch auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza. Der Brite nahm Verfolger Fernando Alonso (Ferrari) 0,133 Sekunden ab.
Für Hamiltons Teamkollege Nico Rosberg begann das Wochenende mit kleineren Pannen. Denn am Vormittag wurde sein Rückspiegel locker und er brach ihn kurzerhand selbst ab. Am Nachmittag zerstörte Lotus-Pilot Pastor Maldonado die beste fliegende Runde des WM-Leaders mit einem Crash. Daher landete Nico nur im Mittelfeld des Rankings.
Rot und Blau im Aufwind
Alonso markierte im mit einem stark verbesserten Ferrari bei anbrechender Dunkelheit im ersten Training mit 1:49.056 Minuten die Bestzeit. Und auch Teamkollege Kimi Räikkönen lag zwischenzeitlich in Führung. Am Nachmittag war der Spanier hinter Hamilton Zweiter, während der „Iceman“ Vierter wurde und sich auch von einem Feuer an seiner rechten Vorderbremse nicht aus der Ruhe bringen ließ. Auch wenn die Roten am Freitag üblicherweise mit weniger Sprit unterwegs und daher traditionell weiter vorne sind, scheinen die Boliden aus Maranello in Singapur tatsächlich besser aufgestellt.
Einen neuen Rekord „aufgestellt“ haben die Mechaniker von Sebastian Vettel, denn der Deutsche verzeichnete in der ersten Session einen Motorschaden und musste seinen RB10 sofort abstellen. Bis dahin war der Vorjahressieger ordentlich unterwegs und zeigte dies auch im zweiten Zeittraining. Denn seine Crew vollbrachte ein wahres Wunder und ermöglichte Vettel noch einige Runden am Ende des Tages. Stallgefährte Daniel Ricciardo war gleichauf und so landeten die beiden Bullen auf den Rängen 5 und 6.
Williams und Force India zurück
Die beiden Williams-Piloten wiesen zwar in der Topspeed-Wertung die besten Werte auf, doch in den engen Kurven des Stadtkurses wirkten sie bei weitem nicht so konkurrenzfähig wie zuletzt. Sowohl Felipe Massa als auch Valtteri Bottas fehlten bis zu drei Sekunden auf die Spitze, und das trotz neuer Teile am Wagen.
Auch Force India kam nicht wirklich in die Gänge. Sergio Perez und Nico Hülkenberg landeten am Vormittag außerhalb der Top10, am Nachmittag reichte es dann wenigstens knapp mit den Plätzen 8 und 9.
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