Habsburg: „Rennfahren ist meine Leidenschaft“

ferdi1Ferdinand Habsburg geht seiner großen Passion, dem Rennfahren mit Feuereifer nach. Der Youngster versucht in kürzester Zeit alles zu lernen, wofür manche Jahre hatten. Nun gab er Formelaustria.at ein sehr sympathisches Interview

Ferdinand, wie bist Du zum Motorsport gekommen?

Ich bin zum Motorsport durch das Indoor Kartfahren in Salzburg gekommen, wo ich aufgewachsen bin.

Welche Serien hast Du durchlaufen?

Ich bin von einem Förderungsprogramm aufgenommen worden und die haben mich unterstützt die ersten Schritte in die richtige Richtung zu tun. Ich habe dann begonnen kleine Klubrennen in Bruck/Leitha zu fahren. Von da ging’s hoch in die Staatsmeisterschaft und weiter zur Weltmeisterschaft, wo ich Zehnter wurde.

Was gefällt Dir am Rennfahren?

Das Rennfahren ist mit Abstand meine größte Leidenschaft. Ich könnte nicht ohne glücklich weiter leben!

Wie sieht Dein Training aus?

Mein Training besteht mittlerweile zum Großteil aus Ausdauersport, wie Radfahren, Laufen oder Schwimmen, und Kraftsport. Zudem drehe ich hin und wieder im Kart ein paar Runden. Im Rennwagen verbringe ich leider wenig Zeit, aber so geht es allen Piloten.

Wie beurteilst Du die aktuelle Saison?

In der aktuellen Saison tue ich mir schwer, da ich eine sehr steile Lernkurve haben muss. Ich kämpfe also ständig mit Herausforderungen, aber die Resultate zeigen, dass ich Talent habe. Je länger die Saison nun dauert, desto besser fühle ich mich, auch wenn ich immer noch Fehler mache. Das gehört dazu und wichtig ist, dass man darauf lernt. Leider habe ich auch momentan auch ein wenig Pech im Rennauto, was meinem Selbstvertrauen nicht hilft-

Was hast Du heuer dazugelernt?

Ich arbeite sehr hart und das wird sich nicht ändern, egal ob Rennpause ist oder nicht! Ich habe auch gelernt, dass sich sehr viel im Kopf abspielt, da alle Fahrer in dieser Meisterschaft Talent haben und siegen können. Aber es ist nicht leicht sich selbst so vorzubereiten und sich mental stark zu fühlen, wenn man erst lernt wie man das gut macht! Im Kart geht es mir gut. Ich führe die Österreichische Rotax DD2 Meisterschaft an und will gewinnen um noch einmal zum Weltfinale nach Valencia zu kommen. Es macht riesig Spaß und man lernt sehr, sehr viel dazu!

Was ist Deine Lieblingsstrecke und wieso?

Ich bin wohl noch nicht auf genügend verschiedenen Rennstrecken gefahren, aber natürlich mag ich den Red Bull Ring. Auch Zandvoort hat mir gefallen, auch weil ich gleich bei meinem Debütrennen aufs Podium kam. Hockenheim hat auch was.

Wo siehst Du Dich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehe ich mich in der Formel 1 um die Meisterschaft kämpfen.

Wie beurteilst Du das Comeback der Formel 1 in Österreich?

Es ist großartig, dass die Formel 1 wieder in Österreich ist. Der rot-weiß-rote Anteil in dieser Serie ist sehr hoch, auch wenn uns aktuelle ein Fahrer fehlt. Wir müssen Didi Mateschitz danken, dass er sich so involviert hat. Ich war an meinem Geburtstag beim Grand Prix und es war klasse, obwohl ich leider krank war. Zudem stand mein Lieblingsfahrer, Valtteri Bottas, am Podium!

Wer wird Formel 1 Weltmeister 2014?

Ich glaube, dass Nico Rosberg es schafft Weltmeister zu werden, aber ich schaue eher wer hinter den ersten beiden landet. Dort halte ich Valtteri ganz fest die Daumen!

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