Für das Haas F1 Team und seine Rookies Nikita Mazepin bzw. Mick Schumacher geht es am Wochenende erstmals seit Juniorzeiten – Mazepin war 2016 in der Formel 3 im Autodromo unterwegs, Schumacher siegte dort 2016 in der italienischen Formel 4 – nach Imola. Wie sieht Hass F1 Teamchef Günther Steiner die Chancen?
Wie hast Du die Leistung des Teams beim Grand Prix von Bahrain gesehen und wie beurteilst Du Nikitas und Micks Debüts?
Die Leistung des Teams und des Autos konnten wir aufgrund der Tests abschätzen. Die Erwartungen waren zumindest in Bezug auf die Ergebnisse nicht hoch. Ich denke, die beiden Fahrer haben im Laufe des Wochenendes gute Arbeit geleistet. Natürlich drehte sich Nikita im Rennen und beschädigte das Auto, und Mick drehte sich auch einmal – aber das ganze Wochenende war für sie eine Lernphase. Wir brauchen mehr davon und so viele Runden wie möglich. Es war ein Wochenende von 23. Wir müssen immer besser werden, daran arbeiten, mehr Runden zu fahren und weiter zu lernen – das ist die Mission.
Denkst Du, die Leute unterschätzen, wie groß die Herausforderung für ein Team ist, mit einer brandneuen Fahrerpaarung zu starten?
Es ist eine ziemlich große Herausforderung. Die Formel 1 ist eine sehr schwierige Sportart, aber wir kannten die Herausforderung, daher gibt es keine große Überraschung. Wir haben uns dazu entschlossen und müssen es nun durchziehen. Ich versuche zu schauen, dass sich die Fahrer wohlfühlen, aber ich verwalte sie nicht im Mikromanagement. Sie haben ihre Ingenieure und müssen täglich oder genauer von Stunde zu Stunde mit ihnen zusammenarbeiten, nicht mit mir. Zu Saisonbeginn bin ich sicher gut informiert und versuche zu sehen, wo ich möglicherweise eingreifen muss. Ich habe gute Leute im Team, die wissen, wie man diese Detailjobs besser macht als ich. Ich beobachte nur, was passiert. Wenn es ein Problem gibt, bin ich da, um zu fragen, was los ist, und dann sehe ich, ob ich etwas tun muss.
Wenn Du Dich an die Testfahrten in Bahrain erinnerst und dann das Rennwochenende Revue passieren lässt, hat sich das Kräfteverhältnis entwickelt, wie Du es erwartet hast?
Das kann ich sehr kurz beantworten: Der Grid Gitter sah genau so aus, wie ich es nach den Tests erwartet hatte. Ich denke, wir werden diese Saison einen Kampf zwischen Red Bull und Mercedes um die Siege sehen.
Mit Blick auf Imola – anders als beim letzten Besuch seid Ihr nun schon einmal ein Rennen hier gefahren. Hilft das – besonders, wenn man bedenkt, welche Lernkurve die Fahrer vor sich haben?
Es ist vor allem für die Fahrzeugabstimmung nützlich. Auch wenn sich die Autos nicht sehr verändert haben, haben sie sich dennoch durch die neuen Aero-Vorschriften geändert, sodass es einen Unterschied gibt. Es ist immer gut, auf einer Rennstrecke schon einmal gewesen zu sein. Das gilt auch für unsere beiden Fahrer. Denn alles, was Du weißt, was Du gelernt hast, hilft Dir. Auf jeden Fall wird es dem Team und unseren Rookie-Fahrern helfen, ja.
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