Haas arbeitet schon seit Mitte 2024 am Auto für heuer

TGR Haas F1 Team Technikdirektor Andrea De Zordo verriet, dass der US-Rennstall schon seit 1 1/2 Jahren am 2026 Konzept tüftelt.

Haas erwartet, dass das Energiemanagement angesichts der umfassenden Änderungen am Antriebsstrang eine der größten Herausforderungen für den Boliden 2026 darstellen wird.

„Wir haben schon in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 mit einer kleinen Gruppe angefangen, uns mit dem Konzept des neuen Autos zu befassen. Diese Gruppe blieb bis zur Präsentation des VF-25 dabei“, erklärte de Zordo.

„Die Ressourcenverteilung wuchs bis zum Programm 2026 kontinuierlich an und wurde nach der Sommerpause der letzten Saison vollständig umgestellt.“

Der Italiener verriet, dass „wegen des engen Meisterschaftskampfes arbeitete bis spät in die Saison noch eine kleine Gruppe am VF-25, was eine Herausforderung darstellte. Es ging darum, die Schwerpunkte für 2025 und 2026 festzulegen, ohne dabei zu viel Zeit zu verlieren.“

Auf die Frage, wo er sich die größten Verbesserungen durch das neue Reglement erwartet, antwortete De Zordo: „Vor dem ersten Rennen ist es schwierig, Prognosen abzugeben, und wir sind immer gespannt, ob jemand etwas Neues entwickelt hat.

„Dieses Jahr ist das besonders relevant, da buchstäblich alles neu ist, einschließlich der Antriebseinheit. Es wird zunächst viel Arbeit sowohl an der Aerodynamik als auch an der Antriebseinheit geben, und ich erwarte in beiden Bereichen eine rasante Weiterentwicklung – wie diese aussehen wird, kann ich noch nicht sagen.“

Aus Sicht des 51-Jährigen werden die neuen Regeln „das Verhältnis zwischen Aerodynamik und Energiemanagement definitiv verändern. Anfangs gibt es bei der Antriebseinheit, da alles so neu ist, nicht unbedingt mehr zu gewinnen, aber viel mehr zu verlieren, wenn man es nicht gut macht. Zu verstehen, wie sie funktioniert und wie man das Potenzial optimal nutzt, wird wahrscheinlich der wichtigste Aspekt sein.“

„Nach einer gewissen Zeit, wenn Fahrer, Teams und auch die Antriebshersteller mehr über diese neue Art des Rennsports gelernt haben, werden sich die Leistungen im Energiebereich der Konkurrenten allmählich angleichen. Der Hauptunterschied wird dann wieder in der Aerodynamik liegen, aber ich denke, dass das Energiemanagement in diesem Jahr von entscheidender Bedeutung sein wird.“

 

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