Im ersten Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings fuhr Griessner im Rahmen der VLN auf Anhieb aufs Podium – in seiner Klasse.
David Griessner aus Saalfelden feierte am Nürburgring sein Nordschleifen-Debüt. Der ADAC Procar Division II-Meister von 2103 feierte zweifache Premiere. Einerseits fuhr er erstmalig auf der Nordschleife, andererseits erstmals mit dem BMW M235i des rent2drive Racingteams.
Bereits beim ersten freien Training – auf der Grand Prix Strecke – konnte sich Griessner an sein neues Arbeitsgerät gewöhnen und konstant schnelle Zeiten fahren. Im zweiten freien Training sowie im Qualifying lernte er die Nordschleife kennen. Auffallend dabei: Griessner beeindruckte das Team mit präzisen Aussagen zum Fahrverhalten des Autos.
Gute Teamleistung
Von Startplatz sieben ging es für Griessner und seine Teamkollegen Jörg Wiskirchen und David Ackermann (Teamchef) los. Der Saalfeldener übernahm nach Runde 7 das Fahrzeug – auf Platz sechs liegend von Wiskirchen. Das Starterfeld bei VLN-Rennen ist bekanntlich ein großes. So kämpfte er in einem Feld von 2o1 Startern in unterschiedlichen Fabrikaten und Fahrzeugklassen – immer zwischen langsamen Fahrzeugen und richtig schnellen GT3-Boliden.
Griessner überzeugte mit Konstanz und Schnelligkeit, führte den BMW von Platz sechs auf Platz zwei und übergab nach sieben von ihm gefahrenen Runden an Ackermann. Endergebnis: Platz drei in der Kategorie Cup5 und somit der erste Podiumsplatz für Griessner beim ersten Antreten in der „grünen Hölle“. „Es ist natürlich ein Traum, mein erstes Rennen in der grünen Hölle auf dem Podium zu beenden“, zeigte er sich nach dem Rennen erleichtert und legte nach: „Es war ungewohnt für mich, nach vorne auf die langsamen Autos zu schauen und gleichzeitig den Überblick zu behalten, welche schnelleren Autos hinter mir angerauscht kommen. Die Nordschleife ist eine richtige Herausforderung, die aber Spaß macht.“
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