Formel-1-Experte Timo Glock findet, die Zehn-Sekunden-Strafe für Max Verstappen, die ihm nach dem Crash mit Lando Norris in Runde 64 auferlegt wurde, gerechtfertigt.
„Die Problematik ist erst einmal der DRS-Überschuss von über 24 km/h. Dann kommst du in die Position, nah dran zu sein und willst überholen. Mit dem Überschuss positionierst du dich, willst ein bisschen später bremsen, und dann kannst du nichts mehr machen.“, erklärt Glock das Zweikampf-Verhalten von Verstappen und Norris. „Wenn dir der Vordermann dann vors Auto oder sogar ins Auto fährt, dann kommt es zum Unfall. Deswegen hat man gesagt, mit dem DRS-Effekt und dem späten Bremsen mit dem Überschuss, ist es nicht mehr erlaubt, auf der Bremse das Auto zu bewegen. Du musst dich einmal entscheiden und sagen: ‚Ich fahre auf die Kurve zu und verteidige auf der Innen- oder Außenseite.‘“
Verstappen habe diese Regel laut Glock „bis in den Graubereich“ ausgereizt und habe den Bogen überspannt. „Wo soll er [Norris] da hinfahren? Verstappen fährt ihm dann sozusagen vors Auto.“, erklärt Glock. Für ihn trifft Norris keine Schuld.
Marko hofft auf Verstappen, tippt aber auf Mercedes-Motor
Für Helmut Marko ist sicher, dass Max Verstappen sein Oracle Red Bull Racing Team nach vorne bringen wird. Den Titel holt aber laut Marko ein Fahrer mit Mercedes Motor.
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