Gemischte Gefühle bei Sauber

Adrian Sutil_Sauber F1 Team_Foto Sauber Motorsport AGEsteban Gutiérrez erzielte beim Qualifikationstraining zum großen Preis von Malaysia in Sepang Rang 12 und Adrian Sutil musste seine letzte schnelle Runde wegen einer Rote Flagge abbrechen und sich mit Rang 18 zufrieden geben.

 

Während das 3. freie Training am Morgen noch bei trockenen Bedingungen gefahren werden konnte, zog noch vor dem Qualifying starker Regen ein und verzögerte damit den Rennstart. „Das war ein typisches Malaysia-Qualifying mit regnerischen Bedingungen, bei dem es darum ging, im richtigen Moment die maximale Leistung abzurufen“, so Teamchefin Monisha Kaltenborn und fügt an: „Mit den Rängen 12 und 18 sind wir natürlich nur zum Teil zufrieden aber insgesamt war es dennoch ein gutes Wochenende für uns. Unsere Autos liefen absolut problemlos, zudem konnten wir auch Fortschritte mit dem Antriebsstrang und den Bremsen erzielen. Es wird uns wichtig sein, dass wir diese Zuverlässigkeit auch im Rennen haben werden, dann ist für uns durchaus etwas drin.“

Zuversichtlich für den Sonntag

Auch die beiden Fahrer Estebahn Gutiérrez und Adrian Sutil, sind für das Rennen am Sonntag zuversichtlich. Der heutige Morgen war arbeitsreich und man hat versucht, alle Puzzle-Teile zusammen zu fügen. Es wurden kleinere Probleme behoben und dadurch die Zuverlässigkeit des Autos weiter verbessert. „Dabei wurde die Aero-Balance und der Reifendruck an die Umstände angepasst“, so Esteban Gutiérrez.

Rote Flagge für Adrian Sutil

Adrian Sutil hingegen hatte das Potential, den Sprung ins Q2 zu schaffen. Er ging spät hinaus, um eine letzte schnelle Runde zu fahren, wurde aber dann durch die rote Flagge gebremst und blieb in Q1 hängen.

„Unsere Strategie war später hinauszufahren, weil die Strecke dann am besten sein sollte. Allerdings hat es dann wieder angefangen zu regnen und mit der roten Flagge ist uns dann die Zeit ausgegangen. Wir hätten uns sicher noch verbessert aber damit war es dann nicht mehr möglich, sehr schade“, so Adrian Sutil. „Das Auto war unter diesen Umständen nur schwer zu fahren, die Reifen konnten nie richtigen Grip entwickeln.“

Auf das Team wartet also noch viel Arbeit und wohl wird auch Geduld nötig sein um eine ordentliche Runde zu fahren.

Regen kann uns unterstützen

Giampaolo Dall´Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke, glaubt dass aufgrund der heutigen Resultate und Leistungen der Regen für die Autos besser sei, da bei trockenen Bedingungen noch einiges an Verbesserungspotential bei den Longruns besteht.

 

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