Für Pierre Gasly war die Saison 2019 wahrlich turbulent. Er vergleicht seine Karriere daher mit dem Drehbuch eines Hollywood-Films.
Der Beginn der Saison 2019 stand für Pierre Gasly unter einem guten Stern, denn der Franzose startete seine erste Saison im Red Bull-Team. Doch nach einigen Schwierigkeiten und Performance-Schwächen wurde Gasly bereits Mitte der Saison wieder entlassen und musste zurück zu Toro Rosso.
Und auch persönlich hatte der F1-Pilot zu kämpfen, denn sein Freund Anthoine Hubert verunglückte tödlich in einem Rennen. Die Saison 2019 war daher von Höhen aber auch von vielen Tiefen gekennzeichnet. „Es war fast wie in einem Hollywood-Film.“, meint Gasly zu ‚Motorsport.com‘.
Er kann sich es sich nur schwer vorstellen, dass das alles in einer Saison passiert ist: „Nach dem Tausch fühlte es sich einfach nicht real an, als ich zurück ins [Toro Rosso] Team kam. Wie so viele Moment im Laufe des Jahres dachte ich: ‚Das kann nicht passieren, es kann nicht echt sein.‘“
Doch schon bald nach dem tragischen Schicksalsschlag von Hubert kam für Gasly ein Lichtblick. In Brasilien konnte der Toro Rosso-Pilot seinen ersten Podiumsplatz seiner Karriere feiern. „Es war ein Achterbahnjahr.“, meint auch der Franzose. „Ich habe jede Art von Emotionen durchlaufen. Einer der traurigsten Momente meines Lebens war in Spa, als Anthoine verstarb und ich bereits ein schwieriges Wochenende nach der Rückkehr zu Toro Rosso hatte. Und dann war da noch Brasilien, der vermutlich beste Moment in meinem Leben und auch in meiner Karriere.“
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