Gary Hauser verhinderte einmal mehr den totalen Österreicher-Triumph. Dennoch führt mit Bernd Herndlhofer ein Rot-weißer die BossGP Open Class an.
Der Red Bull Ring blieb – zumindest was die BossGP betraf – das ganze Wochenende fest in Luxemburger Hand. Für Gary Hauser (Racing Experience) war es das perfekte Wochenende. Vom ersten Training bis zum zweiten Rennen blieb er durchgehend auf Platz eins. Die Österreicher zeigten sich auch in Rennen zwei von ihrer starken Seite, prallten aber an Hauser völlig ab. Der Luxemburger verhinderte somit einen rot-weiß-roten Mehrfachsieg.
Platz zwei ging an Bernd Herndlhofer (H&A Racing) vor Ingo Gerstl (Top Speed) und Johann Ledermair (Ledermair Motorsport). Aus heimischer Sicht hatte lediglich Peter Milavec (GP Racing), der im ersten Rennen noch auf Platz drei fuhr, riesiges Pech. Beim Anbremsen an die „Ex-Lauda Kurve“ hatte er eines der Hinterräder verloren. Die erste Vermutung für diesen Vorfall war, dass vermutlich eine Radmutter gebrochen sein könnte. Wäre dies nicht passiert, hätte Milavec vielleicht sogar aufs Podium fahren können, denn bis zu diesem Zeitpunkt war er voll auf Kurs.
Herndlhofer führt Wertung an
In der „Open Class“ führt Herndlhofer mit 124 Punkten vor Ledermair und Jakub Smiechowski (beide 103 Punkte). Milavec liegt mit 68 Zählern auf Rang sieben, Gerstl mit 42 Punkten auf Platz neun.
Herndlhofer führt ebenso in der „Formula Class“. Die „Masters Class“ dominiert aktuell der Deutsche Hans Laub mit 133 Punkten vor seinem Landsmann Karl-Heinz Becker und dem Schweizer Peter Göllner.
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