Nachdem Sauber den Plan, in Zukunft mit Honda-Motoren zu starten wieder verworfen hat und stattdessen weiterhin auf seine lange Beziehung mit Ferrari setzt, war schnell davon die Rede, dass die Partnerschaft über eine Kunden-Versorgung hinausgehen könnte.
Entscheidung über Piloten bis September?
Vasseur, der vergangenen Monat Monisha Kaltenborn als Sauber- Teamchef ablöste, hat durch sein ART Grand Prix Team bereits Erfahrung darin, mit jungen Nachwuchsfahrern zusammenzuarbeiten. „Für Sauber wäre es sinnvoll, jemanden wie Leclerc, oder andere junge Fahrer im Team zu haben“
Nachdem Vasseurs erste Aufgabe darin bestand, die Motorenversorgung für das nächste Jahr zu regeln, gilt seine Aufmerksamkeit nun der Entscheidung über seine zukünftigen Fahrer. Er bestand zwar darauf, dass ein Ferrari -Nachwuchspilot nicht Teil des Motorenvertrags sein soll, ist aber für eine Diskussion darüber offen.
„Um ehrlich zu sein, ist es noch ein bisschen zu früh um über die Fahrer für die kommende Saison zu sprechen. Wir mussten den Motorendeal recht schnell abschließen. Aber es wäre ein Fehler gewesen, eventuelle Fahrer miteinzubeziehen. Die Diskussion darüber müssen wir wohl in den nächsten Wochen führen. Eine Entscheidung bis September wird schwierig, aber ich denke das sollte unsere Deadline sein, um Klarheit zu haben“
Marchionne will Platz für Nachwuchsfahrer
Ferrari -Chef Sergio Marchionne ist bestrebt, Plätze für die Ferrari-Nachwuchsfahrer Charles Leclerc und Antonio Giovinazzi zu finden und sagte: „Die Möglichkeit, aus Sauber eventuell Ferrari-Juniorteam zu machen, ist etwas an dem wir arbeiten.“
Im Hinblick auf die Pläne von Ferrari, sagte Marchionne in Ungarn: „Wir brauchen Platz, denn wir haben ein paar junge Fahrer, die wirklich außergewöhnlich sind. Wir brauchen einen Ort, um die Zukunft der Scuderia Ferrari zu entwickeln.“
Die Positionen von Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein im Team von Sauber wären jedenfalls mehr als bedroht, wenn das Ferrari -Projekt zum Tragen kommen würde.
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