Die Regeländerungen für die Formel-1-Saison 2014 waren umfassend. Hier eine kurze Aufstellung der wichtigsten Neuerungen
Nase: Die Fahrzeugnase wurde gegenüber 2013 um satte 36.5 cm auf eine Maximalhöhe von 18,5 cm gesenkt. Damit liegen die Nasen nur knapp höher als der Frontflügel und sollen so einer Kollision nicht zur Lanze gegen den anderen Piloten werden.
Frontflügel: Der Vorderflügel ist um 15 cm schmaler geworden, wodurch sich die Luftführung an den Vorderreifen vorbei verändern wird.
Heckflügel: Das untere Element des hinteren Flügels ist nicht mehr erlaubt. Daher mussten sich die Designer überlegen, wie sie diesen Abtriebsverlust kompensieren können.
Auspuff: Ab 2014 gibt’s nur mehr ein Endrohr und somit ein weiterer Gripverlust. Das neue Endrohr liegt in der Mitte und unter dem Heckflügel.
Motor: Statt der 2,4-Liter-V8-Zylinder-Saugmotoren befeuern nun 1,6-Liter-6 Zylinder-Turboaggregate die Boliden. Das überarbeitet Hybridsystem ERS (Energy Recovery System) leistet heuer fast doppelt so viel Leistung, nämlich 160 PS und dies fünfmal so lange (33,3 Sekunden).
Gewicht: Wegen der schwereren Batterien dürfen die Wagen nun schwerer sein. Im Vorjahr durften Auto und Fahrer nur 642 kg auf die Waage bringen, 2014 sind es 690 kg.
Vasseur: Ferrari rüstet für Japan GP weiter nach
Ferrari bereitet sich auf den Großen Preis von Japan in Suzuka vor und will nach starken Leistungen in Australien und China Mercedes herausfordern.
Wolff: „Nur ein paar wenige Fahrer haben Probleme“
Toto Wolff relativierte die Kontroverse um das Energiemanagement der neuen Formel 1 und behauptete, dass nur wenige Fahrer damit Schwierigkeiten hätten.