Ford lacht über Cadillac Vorwürfe

Cadillac F1 Team CEO Dan Towriss‘ Verbalattacke gegen Konkurrent Ford stieß auf wenig Gegenliebe.

Towriss behauptete, dass die Zusammenarbeit zwischen Red Bull und Ford für die Konstruktion der hauseigenen F1 Motoren eine reine Marketingaktion sei.

„Das ist doch ein Marketing-Deal mit minimalen Auswirkungen, während GM Anteile am Cadillac-Team hält. GM ist bei uns technisch tief eingebunden und war von Anfang an dabei. Die beiden Deals könnten unterschiedlicher nicht sein,“ so Towriss zu The Athletic

Ford-Vorstand Bill Ford konterte bei der Red Bull Präsentation in Detroit: „Unsere Partnerschaft eine reine Marketing-Massnahme? Nichts könnte von der Wahrheit weiter entfernt sein! Ich war zunächst baff über solche Aussagen, dann musste ich darüber lachen.“

„Ich würde sagen, das Gegenteil ist der Fall. Sie fahren meines Wissens nach mit einem Ferrari-Motor, nicht mit einem von Cadillac. Ich weiss nicht einmal, ob überhaupt GM-Mitarbeiter im Rennteam dabei sein,“ so der Amerikaner weiter.

Noch weiter ins Detail ging Ford-Rennchef Mark Rushbrook. „Wir hätten viel Geld ausgeben können, um unser Logo auf ein Auto zu kleben oder unseren Namen neben ein Team zu setzen. Doch wir haben uns ganz bewusst für die Gründung von Red Bull Ford Powertrains entschieden – als echte technische Partnerschaft, um die ambitionierten Bemühungen von Red Bull bei der Entwicklung eines eigenen Antriebsstrangs optimal zu ergänzen.“

„Wir haben Bereiche gefunden, in denen Ford die Kompetenzen und Fähigkeiten von Red Bull dank unserer Grösse, unserer Reichweite und unseres technischen Know-hows ideal ergänzen kann, mit dem Ziel, den besten Antriebsstrang der Formel 1 zu entwickeln – genau wie in den vergangenen Jahrzehnten.“

 

Posted in ,