Die FIA hat eine bedeutende Anpassung des Qualifying-Formats für den Großen Preis von Japan bestätigt.
Vor dem Rennen in Suzuka hat der Motorsport-Weltverband die maximal zulässige Energieaufladung pro Runde im Qualifying von 9,0 MJ auf 8,0 MJ reduziert. Diese Änderung soll den Energiebedarf der Strecke decken, ähnlich wie im Albert Park in Melbourne, wo die Formel-1-Saison 2026 eröffnet wurde.
In einem Gespräch mit den Medien erläuterte die FIA die Gründe für die Entscheidung. „Nach Gesprächen zwischen der FIA, den Formel-1-Teams und den Motorenherstellern wurde mit der einstimmigen Unterstützung aller Motorenhersteller eine geringfügige Anpassung der Energiemanagement-Parameter für das Qualifying beim Großen Preis von Japan vereinbart.“
„Um sicherzustellen, dass das angestrebte Gleichgewicht zwischen Energieeinsatz und Fahrerleistung gewahrt bleibt, wurde die maximal zulässige Energieaufladung für das Qualifying an diesem Wochenende von 9,0 MJ auf 8,0 MJ reduziert.“
„Diese Anpassung berücksichtigt das Feedback von Fahrern und Teams, die die Bedeutung des Qualifyings als sportliche Herausforderung hervorgehoben haben.“
„Die FIA stellt fest, dass die ersten Veranstaltungen nach dem Reglement von 2026 operativ erfolgreich verlaufen sind. Diese gezielte Optimierung ist Teil des normalen Prozesses, während das neue Regelwerk unter realen Bedingungen weiter erprobt wird.“
„Die FIA arbeitet gemeinsam mit den Formel-1-Teams und den Motorenherstellern kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Energiemanagements. Weitere Gespräche hierzu sind in den kommenden Wochen geplant.“
Trotz der Änderung waren vor dem dritten Saisonlauf keine umfassenden Reglementänderungen vorgesehen. Die Anpassung betrifft ausschließlich das Qualifying in Suzuka und stellt sicher, dass das Gleichgewicht zwischen Energiemanagement und Fahrerleistung weiterhin im Fokus steht.
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