Im Mai sorgte Sebastian Vettel für Aufsehen, als er ein Schlupfloch im System des VSC gefunden hat, das es ihm ermöglichte schneller zu sein.
Sebastian Vettel entdeckte im virtuellen Safety-Car System ein Schlupfloch, das es ihm ermöglichte unter dem VSC schneller zu sein, als eigentlich erlaubt. Charlie Whiting zeigte sich damals verwundert und erklärte, er habe „keine Ahnung, wovon er spricht.“ Doch nun rudert Whiting zurück und bestätigt das von Vettel entdeckte Schlupfloch.
„Ja, ich habe es jetzt verstanden.“, meint Whiting während des GP-Wochenende in Montreal. „Die Kalkulation, die das System alle 50 Meter anstellt, basiert auf der Distanz von der Ziellinie. Wenn man diese Distanz verkleinern kann, dann gewinnt man minimal.“, erklärt der Rennleiter. Vettel erklärte zuvor schon, dass man Zeit sparen kann, wenn man „lächerliche Linien“ fahre.
Zusammen mit dem Hersteller der VSC-Software hat man ausgerechnet, dass man pro Runde 0,150 Sekunden gewinnen kann. Das hört sich erstmal nicht nach viel an, doch bei einer VSC-Phase über drei Runden wäre das schon fast eine halbe Sekunde und das ist in der F1 schon etwas wert.
Whiting will sich nun der Sache annehmen: „Wir können das korrigieren und es etwas sicherer (gegen Missbrauch) machen.“
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