Ferrari sieht Aerodynamik als großen Trumpf

Ferrari, das den politischen Kampf um die Antriebseinheiten verloren hat, konzentriert sich nun auf innovative Aerodynamiklösungen.

Der von Charles Leclerc gefahrene SF-26 zeigte in Bahrain vielversprechende Ansätze, doch Mercedes dürfte zumindest noch in Melbourne die Nase vorn haben.

Gerüchten zufolge verfügen die Mercedes-Teams über einen Leistungsvorsprung von 15–20 PS. McLarens Andrea Stella merkte an, dass der MCL40 von Lando Norris und Oscar Piastri nicht über die neuesten Updates verfüge, was Fragen nach möglichen Leistungsunterschieden aufwirft.

Mercedes entschied sich für eine große Turbine, um die Leistung bei hohen Drehzahlen zu maximieren, während Ferrari und Red Bull kleinere Turbinen für eine konstante Durchschnittsleistung wählten. Diese strategische Divergenz könnte die Leistung auf verschiedenen Rennstrecken beeinflussen.

Der Vorschlag, die Startprozeduren zu ändern und die elektrische Leistung um 100 kW zu reduzieren, zielt darauf ab, den Unterhaltungswert zu steigern. Es ist jedoch ungewiss, ob diese Änderung einzelnen Teams Vorteile oder Nachteile bringen wird.

Ferraris aerodynamischer Fokus umfasst einen kleinen Turbolader, um die Motoreffizienz bei niedrigen Drehzahlen zu erhalten und den Abgasstrom zu verbessern. Dieser Ansatz greift Konzepte aus den Jahren 2010–2012 wieder auf und bietet potenziell deutliche Leistungssteigerungen.

Die aerodynamischen Optimierungen des SF-26 verbesserten den Reifenverschleiß und die Fahrbarkeit in Bahrain. Ferraris „Flick Tail Mode“ steigert die Effizienz des Heckflügels und optimiert den Luftstrom.

Der von Lewis Hamilton kurz getestete „Macarena“-Flügel könnte durch das Strömungsabrissverhalten beim Öffnen einen Bremsvorteil bieten. Dieses experimentelle Feature deutet auf weitere Änderungen am Heck von Ferrari hin.

 

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