Ferrari-Piloten zweifeln an Heimsieg

Ferrari wird von vielen Experten in Monza als Favorit auf den Sieg gesehen, da dem Team die Streckenbedingungen entgegenkommen würden. Charles Leclerc glaubt jedoch nicht an einen Heimsieg für die Roten.

„Die letzten beiden Rennen haben unsere Erwartungen nicht geändert. Wir befinden uns in einer schwierigen Phase für das Team. Wir haben im Moment ein wenig mit der Pace zu kämpfen. Ich denke, wir haben seit Zandvoort einiges verstanden, vor allem was den Samstag angeht, wo unsere Leistung nicht optimal war. Aber ich glaube, dass wir noch nicht ganz um den Sieg mitfahren können.“, so der Monegasse.

Die engen Schikanen im ersten Teil der Strecke kombiniert mit dem starken Ferrari-Motor soll laut Experten in Monza den Unterschied machen. Außerdem werden Streckentemperaturen über 50 Grad Celsius erwartet, wodurch der Reifenverschleiß erheblich erhöht wird. Dennoch, laut dem Technologiepartner PACETEQ ist die Scuderia das beste Team, wenn es um Reifenmanagement geht.

„Ich denke, wir sind hier in einer besseren Position als auf einer Strecke mit höherem Abtrieb. Es sollte also ein bisschen besser sein. Wie viel besser, das wird sich noch zeigen. Wir werden auch einige Upgrades am Auto haben, die in die richtige Richtung gehen sollten. Wenn wir also alles zusammennehmen, sind wir hoffentlich näher dran als bei den letzten Rennen.“, meint Leclerc.

Vorsichtig zeigt sich auch Leclercs Teamkollege Carlos Sainz: „Mein realistischer Verstand sagt mir, dass wir seit Monaco nicht mehr das schnellste Team oder das schnellste Auto waren. Das ist meine realistische Sichtweise. Optimistisch gesehen stimmt es, dass wir im Renntrimm stark sind und wir letztes Jahr hier stark waren. Deshalb bin ich optimistisch, aber realistisch zugleich.“

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