Die Scuderia hat sich beim Grand Prix von Bahrain in Malaysia wieder einmal strategisch komplett blamiert.
Zunächst rollten zahlreiche Ferrari-befeuerte Boliden auf der Formationsrunde aus und konnten erst Dank eines Software-Updates wieder starten.
Dann schickte man Lewis Hamilton und Charles Leclerc bei nasser Fahrbahn mit Slicks raus. Die Piloten verloren gute 25 Sekunden pro Runde auf die Spitze.
Anstatt die Risikostrategie durchzuziehen, holte man Leclerc viel zu später herein, gab ihm Intermediates, wodurch der Monegasse dann Stockletzter war.
Hamilton kämpfte sich mit einer brillanten Fahrt wieder heran, erhielt aber dann beim Safety Car keine neuen Reifen, sondern wurde draußen gelassen.
Als das Team den Briten dann endlich reinholte, gab’s für ihn Mediums, obwohl er noch die schnelleren Softs im Schrank gehabt hättte.
Am Ende gab’s für die Roten P3 und P4, allerdings nicht aufgrund des Teams, sondern der großartigen fahrerischen Leistung beider Piloten, besonders Hamiltons, und auch Rennglücks.
Hamilton nimmt Team in Schutz und will weiter pushen
Lewis Hamilton konnte über den strategischen Fehlgriff von Ferrari beim Grand Prix von Bahrain in Malaysia lachen, nachdem ihm eine bemerkenswerte Aufholjagd bis aufs Podium gelungen war.
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