Ferrari will das Mercedes-AMG Petronas F1 Team weiter herausfordern und hat drei Spezifikationen seines „Macarena Wings“ nach China einfliegen lassen.
Der SF-26 erwies sich in Melbourne als Raketenstarter, was sich schon in der Preseason angedeutet hatte. Im Renntempo waren Charles Leclerc und Lewis Hamilton dann auch deutlich näher an den Silberpfeilen dran, auch wenn es noch nicht zum Sieg reichte.
Ferrari ist jedoch überzeugt, in diesem Jahr ganz vorne mitfahren zu können und wird sein Paket für den Grand Prix von China am Sonntag schnell weiter ausbauen.
Laut Autoracer.it schickt die Scuderia drei Varianten ihres auffälligen Heckflügeldesigns – das während der Preseason viele im Fahrerlager beeindruckte – nach Shanghai.
Ferraris Einsatz aktiver Aerodynamik sorgte in der zweiten Testwoche in Bahrain für Aufsehen, nachdem sich Hamiltons Heckflügel auf der Geraden geöffnet hatte. Im geöffneten Zustand wirkte der Flügel recht ungewöhnlich, und als er in die Kurve zurückkehrte, wurde der Grund für diese Eigenart deutlich, nachdem er sich vollständig wieder geschlossen hatte.
Die Italiener haben anscheinend einen cleveren Trick im Reglement entdeckt, der nicht vorschreibt, dass der Heckflügel bei aktivierter aktiver Aerodynamik richtig herum montiert sein muss. Das bedeutet, dass sie den Heckflügel auf der Geraden – ähnlich wie einen Flugzeugflügel – umgedreht fahren können.
Der umgedrehte Heckflügel von Ferrari soll den Luftwiderstand weiter verringern und Auftrieb erzeugen. Durch die Reduzierung des Luftwiderstands könnte auch der Rollwiderstand der Reifen sinken, was insgesamt eine höhere Höchstgeschwindigkeit auf den Geraden ermöglicht.
Der Flügel dient außerdem dazu, Ferraris Abgasflügel auszugleichen. Eine zusätzliche Klappe erweitert die Diffusorfläche, um die Abgase zum Anblasen des Heckflügels zu nutzen und so den Anpressdruck zu erhöhen, allerdings auf Kosten des Luftwiderstands.
Der von Teamchef Fred Vasseur „Macarena“ getaufte neue Heckflügel kam in Melbourne nicht zum Einsatz, doch Ferrari scheint sein Formel-1-Debüt zu beschleunigen.
Laut den neuesten Berichten wird diese erste (FIA-validierte) bereits in China getestet und eine weiterentwickelte Version soll rechtzeitig zum Rennen in Montreal im Mai fertig sein.
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