Fahrer und Teams waren vom Sexismus, Rassismus und der Homophobie auf den Tribünen am Red Bull Ring schockiert. Alle fordern nun die Aussperrung von solchen „Formel 1 Hooligans“.
„Diese Fans repräsentieren uns nicht als Sport, sie teilen unsere Werte nicht und sie sind hier nicht willkommen. So einfach ist das. Wir sollten sie lebenslang ausschließen, sie nicht wieder willkommen heißen. Ich finde, ein paar Fans sollten unseren Sport gar nicht so blamieren dürfen,“ fordert Sergio Perez.
„Nicht nur wir, der Sport, sondern auch die Medien, die vor Ort sind, sollten schreiben und berichten, was hier passiert. Ihre Worte haben Einfluss und sie haben auch eine Verantwortung gegenüber den Lesern“, fügte Lewis Hamilton hinzu.
Pierre Gasly stimmte lebenslangen Sperren für diejenigen zu, die beim Missbrauch anderer erwischt wurden: „Was wir letztes Wochenende gesehen haben, ist traurig und ich glaube nicht, dass es die Grundwerte unseres Sports und der wahren Fans darstellt. Für solche Missbräuche sollte Rechenschaft abgelegt werden.“
„Ich denke, das geht auf die Bildung zurück. Es ist nicht so, dass es jedes Wochenende passiert, aber diese Missbräuche sollten niemals auf der Strecke passieren, und wenn Sie sich so verhalten, sollten Sie gesperrt werden“, so Gasly weiter.
Sebastian Vettel lobte diejenigen, die den Missbrauch gemeldet haben, von dem er glaubt, dass er seit Jahren weit verbreitet ist, aber jetzt von einer Social-Media-versierten jüngeren Fangemeinde ans Licht gebracht wurde.
„Ich denke, es hat eine Verschiebung in der Fangemeinde gegeben. Die Wahrheit ist leider, dass es bei allen großen Sportveranstaltungen wahrscheinlich schon lange so ist. Es ist mehr als an der Zeit, dass sich diese Dinge ändern, denn für solche Dinge ist einfach kein Platz.“
Mick Schumacher sagte: „Ich denke, nicht nur wir, sondern auch die Social-Media-Plattformen müssen das besser kontrollieren, dafür ist kein Platz. Das sollte nirgendwo hingenommen werden, nicht nur in unserem Sport, sondern auch in der Gesellschaft. Wir schreiben das Jahr 2022 und wir haben immer noch diese Probleme, also ist es definitiv besorgniserregend.“
Fernando Alonso stimmte dem Deutschen zu: „Das ist ein sehr guter Punkt bezüglich der sozialen Medien. Es geht nicht nur um Fahrer, Promoter oder Teams, es geht darum, diesen Sport zu einem besseren Ort zu machen.“
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