Bei einem Treffen der Teamverantwortlichen gab es erneut Diskussionen über die enormen Kosten, welche die Budgets der Formel 1-Teams belasten. So steht das morgendliche Freitagstraining im nächsten Jahr vor dem Aus…
Kein Budgetschnitt
Die kleineren Teams und auch FIA-Präsident Jean Todt sprachen sich zwar für einen deutlichen Budgetschnitt aus, wurden aber von der machtvollen Strategiegruppe mit Ferrari, Red Bull und Mercedes überstimmt. Die kleineren Teams waren darüber ausgesprochen verärgert, wurden aber in einer Krisensitzung gebeten, innerhalb von zwei Wochen eigene Vorschläge zur Kostensenkung einzubringen.
Die deutsche Zeitung Sport Bild meldete, dass eine der konkreten Maßnahmen die Reduktion der Trainings auf eine 90-minütige Einheit an einem Grand Prix-Wochenende für 2015 zur Diskussion steht.
Ein weiterer Punkt könnte die Ausdehnung der „Parc Ferme“-Regeln sein. Es wurde vorgeschlagen, die „Parc Ferme“-Regel sofort nach dem einzigen Training am Freitagnachmittag einzuführen, sodass an den Autos nichts mehr verändert werden kann.
Auch bei den aerodynamischen Komponenten soll es Limitierungen geben. So sollen maximal vier Updates bei den Frontflügeln während der Saison erlaubt werden.
Gegensätzliche Standpunkte
„Wir hatten in der letzten Woche eine Sitzung, in der es hauptsächlich um die Reduktion der Kosten ging“, erklärt Toto Wolff. „Alle Teams sind sich einig, dass es hier zu einer drastischen Reduktion kommen muss.“
Wolff verteidigt seinerseits die Ablehnung eines Budgetschnittes durch die großen Teams. „Seien wir ehrlich, es gibt sehr große Unterschiede in den Zielsetzungen der Teams“, so Wolff weiter. „Während Mercedes, Ferrari, Red Bull und auch McLaren multinationale Marken repräsentieren, sind die kleineren Teams nur in der Formel 1, um Rennen zu fahren.“
Die Formel 1 stellt jedoch die Gesamtheit der Teams dar und es wird an Lösungen gearbeitet, die für alle Beteiligten langfristig tragbar sein sollen. „Ein Budgetschnitt wäre sehr schwierig, da ihn manche Teams ablehnen. Es wäre auch sehr schwer, ihn zu kontrollieren, da zum Beispiel Ferrari seine Motorsport-Aktivitäten innerhalb des ganzen Konzerns betreibt“, gibt sich Wolff recht skeptisch.
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