F1-Piloten stehen China-Sprint kritisch gegenüber

Nach einer vierjährigen Pause geht es für die F1-Piloten wieder nach China. In zwei Wochen wird das Rennen im Reich der Mitte als Sprintwochenende ausgeführt. Max Verstappen hält das „nicht für die klügste Lösung.“

Die Fahrer und Experten stehen der Streckenbeschaffenheit skeptisch gegenüber. Vor allem, da an Sprintwochenenden die Zeit für Abstimmungen knapp bemessen ist, und alles von Anfang an klappen muss.

„Ich denke, es ist keine gute Entscheidung.“, meint Max Verstappen, in Bezug auf das Sprintwochenende in Shanghai. „Wenn man eine ganze Weile nicht auf einer Strecke war, weiß man nie, was man erleben wird. Es wäre wohl besser, dort ein normales Rennwochenende zu haben. Aber auf der anderen Seite macht es die Sache vermutlich etwas interessanter. Vielleicht ist es das, was sie gerne sehen möchten. Aber rein aus der Sicht des Fahrers und für den Leistungsgedanken des Sports halte ich es nicht für die klügste Lösung.“

Auch Sergio Perez schließt sich der Meinung seines Teamkollegen an und hofft, „dass es keine Probleme mit der Strecke gibt. Das würde uns aus dem Rhythmus bringen. Aber der Show wird der Sprint vermutlich guttun. Es wird aber in der Vorbereitung auf jeden Fall schwierig werden. Ich bin zum Beispiel noch nie mit einem Red Bull dort gefahren.“

Carlos Sainz ergänzt: „Es sind zwei verschiedene Themen. China als Rennstrecke ist großartig und eine unserer Lieblingsstrecken, die gute Überholmöglichkeiten bietet. Deswegen ist ein Sprint dort sinnvoll. Wir haben im Fahrer-Briefing aber gesagt, dass es mit dieser Art Autos keine gute Wahl ist, nach mehreren Jahren Abwesenheit einen Sprint dort zu fahren. Es heißt außerdem, dass neu asphaltiert wurde, also könnte es ein Istanbul 2.0 geben, auch wenn ich das nicht hoffe.“

Der Spanier spielt damit auf die Saison 2021 an, als die Formel 1 nach längerer Pause wieder in die Türkei zurückkehrte und die Piloten keine Erfahrung mit dem Griplevel auf dem neuen Apshalt hatten.

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