Bullen erneut mit Benzin-Durchfluss Problem

Daniel Ricciardo - LifestyleWie bereits beim Formel-1-Saisonauftakt in Melbourne, gaben die Sensoren zur Messung der Benzin Durchflussmenge, den Teams wieder einige Rätsel auf und erneut ist Red Bull, davon betroffen.

 

Beim letzten Rennen in Melbourne war Daniel Ricciardo betroffen und wurde disqualifiziert und das Mysterium könnte sich weiter fortsetzen.  Gleich beim ersten freien Training vom großen Preis in Malaysia in Sepang spielte die Messeinheit im RB-10 von Ricciardo, erneut verrückt. Teamchef Christian Horner: “ Leider hat der Sensor am Fahrzeug von Daniel nicht funktioniert. Wir haben das Teil daher ausgetauscht.“

Ähnliche Probleme auch bei Torro Rosso

So soll auch das Red-Bull-Schwesternteam Torro Rosso ähnliche Schwierigkeiten aufweisen. Auch an den Autos von Daniil Kwjat und Jean-Eric Vergne zeigten die Sensoren zur Messung der Benzin Durchfluss-Menge Probleme auf.

So denkt man bei Red Bull über weitere Maßnahmen nach. Um zu zeigen, dass die eigene Messung der Wahrheit entspricht, versiegelte Red Bull den Motor und das Benzinsystem aus Ricciardos Auto und lies es nach Frankreich bringen. Bei Renault in Viry-Chatillon wurde das eigene Mess-System unter Aufsicht von Zeugen überprüft und als präzise eingestuft.

Ein zweiter Sensor als Lösung

Christian Horner machte auch den Vorschlag, als Absicherung einen zweiten oder wie im Flugzeit üblich dritten Benzinmengen Sensor in die Rennautos einzubauen. „Wenn einer ausfällt, kann man den Mittelwert der beiden anderen nehmen.“

Der FIA-Motorenexperte bleibt von diesem Vorschlag derzeit wohl unbeeindruckt. So Fabrice Lom: „Der Sensor wiegt 300 Gramm und nimmt den Platz im Benzintank weg.“

Diskussion wohl unausweichlich

Eine Diskussion mit Formel-1-Rennleiter CHarly Whiting scheint wohl unausweichlich. „Der Sepang International Circuit gilt nicht nur als Reifenfresser“, so Horner, „sondern ist auch ein kritisches Pflaster, was den Benzinverbrauch betrifft. Wenn es keine Safety-Car-Phase gibt, wird die Benzinmenge wohl wieder ein Thema sein.“

Am Nachmittag als einer der neuen zu 19.000 Euro Ultraschall-Sensoren eingebaut wurde, funktionierte wieder alles einwandfrei. Horner ist erleichtert: “ Wir wollen bei diesem Thema mit der FIA zusammenarbeiten. Mit einer Toleranz von einem halben Prozent zu einer Messung können wir leben. Mit zwei Prozent nicht.“

Am 14. April 2014 steht das Berufungsverfahren zur Disqualifikation von Daniel Ricciardo beim GP Australien an.

 

 

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