In der Geschichte der Formel 1 gab es immer wieder Piloten mit kurioser Vita. So auch Mikko Kozarowitzky, ein Ex-Tennisspieler, der sich 1977 in der Königsklasse versuchte.
Zehn Jahre zuvor hatte der Finne noch im Davis Cup Team seines Landes gespielt, 1976 wurde er mit ATS Zweiter in der deutschen Formel Super V Meisterschaft hinter Keke Rosberg.
Im Sommer 1976 wechselte Kozarowitzky zu Project Four Racing von Ron Dennis, fiel aber in zwei von drei Läufen durch Defekte aus. Unterstützt von Marlboro Finnland konnte er sich für die Folgesaison aber in die Formel 1 ein.
Nach gescheiterten Gesprächen mit Ensign und Williams Racing, klappte es letztlich mit RAM Racing. Allerdings scheiterte er beim Versuch sich für den Schweden GP zu qualifizieren und trat dann nochmal in Silverstone an.
Auf seiner ersten schnellen Quali-Runde konnte er dem langsam fahrenden Hesketh von Rupert Keegan gerade noch ausweichen, krachte aber in die Seitenbegrenzung und brach sich das Handgelenk. Teamchef John Macdonald setzte ihn in den zweiten Wagen und ließ ihn die Session fortsetzen. Natürlich konnte sich Kozarowitzky nicht qualifzieren und fuhr danach nie wieder ein Rennauto.
Später eröffnete er ein Unternehmen mit dem er westliche Autos von Holland hinter den Eisernen Vorhang nach Russland exportierte. Allerdings ging einiges schief und der Finne wurde zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt.
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