Marussia Motors gibt die Produktion von Sportwagen auf und hat auch das in Großbritannien beheimatete Team abgegeben. Dies soll den Weiterbestand des Rennteams aber nicht gefährden….
Verlust an Manpower
Die Sportabteilung der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti meldete, dass Marussia Motors, unter dem Vorsitz von Nikolai Fomenko, die Herstellung von Sportwagen aufgegeben hat und auch nicht mehr Besitzer des gleichnamigen Formel 1-Teams ist. Zahlreiche Mitarbeiter haben die Firma verlassen und sind zu einem staatsnahen Technikinstitut gewechselt.
„Das Sportwagenprojekt war ambitioniert, aber es ist enttäuschend, dass es am Markt nicht angekommen ist“, erklärt die Sprecherin des Teams, Tracy Novak. „Es hat all dies aber keine Auswirkungen auf die Arbeit des Rennteams“, fügt sie hinzu.
Neuer Eigentümer, gleicher Name
Der neue Teambesitzer mit Marussia-bezogenem Namen ist das Unternehmen Marussia Communications Limited. Es existiert ein Unternehmen namens Marussia Communications Ireland Limited in Dublin.
„Die beiden Unternehmen, Marussia Motors und das Formel 1-Team, haben miteinander weder finanziell noch technisch etwas zu tun“, betont Tracy Novak.
In letzter Zeit gab es stets Gerüchte, dass Marussia Motors-Chef Fomenko mit Zoran Stefanovic über einen Verkauf des Teams verhandelte. Der neuerliche Versuch des serbischen Geschäftsmannes, in der Formel 1 Fuß zu fassen, scheiterte jedoch.
Marussia gehört zwar zu den finanzschwächeren Teams im Formel 1-Zirkus, der Weiterbestand ist jedoch gesichert. „Das Team ist schon längere Zeit unabhängig. Es ist gut in die Saison gestartet und will zumindest die Platzierung des Vorjahres (Platz zehn, Anm. der Redaktion) in der Konstrukteurs-WM wieder erreichen“, zerstreut Novak Befürchtungen über ein vorzeitiges Aus.
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