Ex-F1-Chef Bernie Ecclestone hat die Piloten in ihrer Kritik an den neuen Renndirektoren unterstützt und einen eigenen Lösungsvorschlag.
„Sebastian (Vettel), Fernando (Alonso) und Lewis (Hamilton) wissen genau, worum es geht“, sagte der 91-Jährige. „Seit Charlies (Whiting, jahrelanger F1-Renndirektor) Tod haben sich die Stewards lächerlich gemacht.“
„Aber Charlie hat eine Lücke hinterlassen, die niemand auch nur annähernd füllen kann. Er kannte die Fahrer und Teamchefs in- und auswendig und wusste genau, wie er mit ihnen umgehen musste.“
Ecclestone glaubt, dass eine Lösung darin bestünde, Herbie Blash, einen altgedienten FIA-Funktionär, der jetzt hauptsächlich in einer beratenden Funktion tätig ist, in eine Whiting-ähnliche Position zu befördern.
„Die Fahrer würden Herbie genauso akzeptieren wie Charlie. Er ist schon ewig dabei und war immer an Charlies Seite“, so der ehemalige F1 Zampano weiter.
Ecclestone fordert, dass eine Lösung der Fahrerrevolte in der Verantwortung des neuen FIA-Präsidenten Mohammed Ben Sulayem liege.
„Er muss jetzt klare Signale setzen, denn diese Konfrontation mit den Fahrern kann nicht mehr lange gut gehen.“
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