DRS führt laut Seidl zu Langeweile im Mittelfeld

McLaren Teamchef Andreas Seidl sieht Verbesserungspotenzial im Bereich des sogenannten „DRS-Zugs“.

„Das ist ein Thema, das wir schon mehrfach angesprochen haben und wir lösen müssen. Dazu braucht es wohl eine gemeinsame Runde mit den Teams, der FIA und der Formel 1,“ so Seidl.

Der „DRS-Zug“ entsteht, wenn das führende Auto einer Gruppe auf den schnellen Passagen genug Speed hat, um seine Verfolger hinter sich zu halten. Dahinter staut es sich, aber die nachfolgenden Autos haben dann alle gleichzeitig DRS und so kann es keiner mehr effektiv nützen.

„Je nachdem, wie dieser Zug aussieht und welches Auto vorne ist, kann das zu Langeweile im Mittelfeld führen. Daran müssen wir unbedingt etwas ändern“, mahnt der Deutsche.

In der NTT INDYCAR SERIES wurde dieses Problem gelöst, indem man statt DRS als Überholhilfe den Push-To-Pass Button nützt, der eine gewisse Zeit an Zusatzpower pro Rennen bringt. Diese kann jeder Pilot unabhängig vom Streckenabschnitt einsetzen.

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